Poison – Look What The Cat Dragged In :: Hardrock

Erst Mötley Crüe, dann Cinderella und nun mit Poison ein weiterer HM-Paradiesvogel. Das Album wurde bereits anno ’86 in den Staaten veröffentlicht, ist aber erst jetzt auch bei uns erhältlich. Egal, trotz ihres tuntigen Glam-Glitter- und Flitter-Image sind Bret Michaels, Rikki Rocket, Bobby Dali und C. C DeVille musikalisch über jeden Zweifel erhaben. Denn unter all der Schminke und den (von Ray Brown) gestylten Fummeln schlägt ihr Herz einzig für den smarten Metal, den einst die New York Dolls schon pflegten. So anrüchig die Lyrics zu »Play Dirty“, „Talk Dirty To Me“ oder auch .Want Some, Need Some“ gemeint sind, so gediegen, traditionell ist doch ihr Stil. Schlagzeug, Baß und Gitarre liefern das kompakte Gerüst, vor dem Sänger Bret dann seine Stimme erhebt. Nette Melodien mit Pfiff, die zwischen hard und heavy schweben.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.