The Natural Lines

The Natural Lines

Pias/Bella Union/Rough Trade (VÖ: 24.3.)

Das Nachfolgeprojekt der US-Indie-Band Matt Pond PA revitalisiert das Heartland.

Als Gründungsmitglied der seit 1998 aktiven, einst in Pennsylvania residierenden Indie-(Folk)-Rock-Band Matt Pond PA hatte sich deren Namenstifter zuletzt stets auf Multiinstrumentalist Chris Hansen als konstanten Kooperationspartner verlassen können. Entsprechend verwundert es nicht, dass Hansen in diesem brandneuen, von Pond ins Leben gerufenen Ensemble abermals eine tragende Rolle sowie Gitarre, Bass und Saxofon spielt.

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Folkiger und weniger flirrend setzen The Natural Lines den Fokus auf ursprüngliche Singer/Songwriter-Tugenden, organische Arrangements und zuweilen auch große Pop-Momente („Artifcial Moonlight“). Lässt der Opener noch etwas an Simon & Garfunkel
oder Roger McGuinn denken, versteht sich „A Scene That Will Never Die“ durchaus jener kontemporären Heartland-Revitalisierung verpflichtet, die Adam Granduciel so süßlich wie grandios beherrscht.

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Dazwischen lässt Pond in diesen elf reifen Kompositionen und fließenden, niemals arretierten Arrangements durchscheinen, wie viel Liebe (zum Detail) er in dieses Debütwerk gesteckt hat, das mit Zeilen wie „My answer to the night is maybe“ im Blue-Öyster-Cult-Knicks „My Answer“ oder „Take my laughter seriously“ im grandiosen Steigerungsso(n)g „Person Of Interest“ auch mit diversen lyrischen Musenküssen aufwartet. „Matt Pond PA will be taking a break until 2025/26“, heißt es auf der Webseite der Vorgängerband, „for the time being, please listen to their new band, The Natural Lines.“ Eine Empfehlung, der man unbedingt Folge leisten sollte.

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