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The Soft Moon Criminal

Sacred Bones/Cargo

von
The Soft Moon: CRIMINAL

Ein formloser Klumpen aus Gitarre, Bass und Gesang, der auf ein unsichtbares Ziel steuert, ein gehechelter Rest von Gesang, „I can’t control myself, I am the stranger living in my skin“. Luis Vasquez beginnt sein neues Album mit dem Song „Burn“, der Sänger kämpft mit Dämonen, und der Fremde, der von ihm Besitz ergreift, er steht in Flammen. Dieser Höllenritt legt den Ton für CRIMINAL fest, der gebürtige Amerikaner, der inzwischen in Berlin lebt und arbeitet, schippt, so scheint’s, pro Album noch einen Haufen Scham und Selbstverachtung auf seine Musik.

Man kann diese dunkel pochende Tracksammlung als ein Bekennerschreiben lesen, als einen Versuch der Katharsis oder als ein Werk radikaler Selbstreflexion (Vasquez verarbeitet nicht erst auf dieser Veröffentlichung Kindheitstraumata). Die Stücke tragen Stadien einer emotionalen Zerstörung im Titel: „The Pain“, „It Kills“, „Ill“. Maschinenbeats zerquetschen die paar Cure-Gitarren, die noch als Referenz zu erkennen sind, die Musik fiebert in weiten Synthiebahnen und stürzt mit jedem Wort ab. Maschin kaputt.

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