The Vaccines

Combat Sports

RCA/Sony

Auf ihrem vierten Album zitiert sich die Indie-Rock-Band mit grundsoliden Songs durch die Jahrzehnte.

Es ist ein nostalgisches Gefühl, das einen bei all diesen Wiedererkennungsmomenten beschleicht. Dieses Cover etwa: Hätte das nicht auch eine Libertines-Platte schmücken können? Oder wenn Justin Young im Power-Pop-Stomper „I Can’t Quit“ beginnt: Hat er da nicht diesen Win-Butler-Wahnsinn in der Stimme? Und ist das nicht Kele Okereke, der zum Zackig-Rock von „Nightclub“ den Refrain singt?

COMBAT SPORTS wirkt etwas aus der Zeit gefallen

Man mag hier so mancher Sinnestäuschung erlegen sein, und doch bleibt bei COMBAT SPORTS der Eindruck einer Band (Gründungsjahr: 2010) haften, die in ihrem Bemühen, den Schmiss der Indie-Rock-Ära Mitte der Nullerjahre mit klangästhetischen Ausscherern in die Todd-Rundgren-70er („Take It Easy“), Classic-Rock-Riffs und radiotauglichen 80s-Pop-Spielarten („Your Love Is My Favourite Band“) zu kombinieren, etwas aus der Zeit gefallen zu sein scheint.

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