Xzibit – Forty Days & Forty Nights

Schon vor zwei Jahren war er auf dem richtigen Weg: Obwohl ihn nach dem Single-Hit „Paparazzi“ manche Gralshüter in der Pop-Rap-Ecke abstellen wollten, überzeugte Xzibit auf der gesamten Länge seines Debüts AT THE SPEED OF LIFE. Mit der damals schon auf ein hohes Level geführten Verschmelzung von Ost- und Westküste kann der 24jährige Rapper auch auf seinem neuen Opus angenehm überraschen. Angetrieben von unermüdlichen Drums im Vordergrund gefällt Xzibit als ernstzunehmender Chronist, der eher auf einen griffigen Reimfluß setzt als auf ausgereizte Gimmicks. Das sinnfreie Geprotze so vieler Kollegen verbannt er ebenso aus seinen Werken wie die Unsitte einer verwirrenden Produktion,die selbstverliebt die Inhalte des MCs an die Wand drückt. FORTY DAYS AND FORTY NIGHTS bringt HipHop an einen druckvollen Punkt, wo verschiedene, teilweise unsichere Herangehensweisen zu neuer, kompakter Einheit verschmelzen. HipHop – unspektakulär, aber packend.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.