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„Rogue One“ in den Top 3: Hier ist das ultimative Ranking aller „Star Wars“-Filme

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Donnerstag ist „Rogue One: A Star Wars Story“ in den Kinos gestartet. Regisseur Gareth Edwards hat innerhalb des „Star Wars“-Kanons das Genre gewechselt. Seine Vorgeschichte zum allererste Film der Reihe ist zum Großteil ein kompromissloser Kriegsfilm, der in seiner Tonalität nur in wenigen Momenten in die bisher bekannten Episoden erinnert.

Doch wie fügt sich der neue Eintrag im „Star Wars“-Universum ein? Ist „Rogue One“ besser als „Das Erwachen der Macht“ aus dem vergangenen Jahr? Kann es der Film vielleicht sogar mit der Ur-Trilogie aufnehmen? Wir verraten es Euch in unserem Ranking der „Star Wars“-Filme. „Clone Wars“ lassen wir in der Liste außen vor, da nur Realfilme gewertet werden.

 

Platz 8: „Episode I: Die dunkle Bedrohung“ (1999)

Jar Jar Binks wird von vielen „Star Wars“-Fans nicht gemocht. Er ist ein Gunganer, der außerhalb Naboos lebt und später Senator der Galaktischen Republik wurde.
Hassfigur im „Star Wars“-Universum: Jar Jar Binks

Kinderdarsteller, putzige Aliens und nach einer Stunde die große Frage: Wer soll hier eigentlich der Hauptdarsteller sein? Der junge Anakin Skywalker oder doch Obi Wan Kenobi? „Episode I“ war verwirrend und wurde gefühlt nur zum Verkauf von Spielzeug gedreht. Selbst für die relativ dünne Handlung der gesamten Prequel-Trilogie war dieser Film komplett unnötig. Jake Lloyd, der den kleinen Anakin gespielt hat, sitzt heute übrigens in der Psychiatrie. Der Film hat also mehr oder weniger nachweislich ein Leben zerstört.

Platz 7: „Episode III: Die Rache der Sith“ (2005)

Star Wars: Episode III: Die Rache der Sith
Star Wars: Episode III: Die Rache der Sith

Endlich war es vorbei. Anakin wurde zu Darth Vader, der Imperator hat sein wahres Gesicht gezeigt. Hätte spannend werden können, George Lucas inszenierte den finalen Eintrag in seine Prequel-Trilogie aber emotionslos und nur auf Action ausgerichtet. Zumindest gab es einige Sets und Lichtschwertkämpfe, die über das unlogische Verhalten aller Charaktere hinwegtäuschen konnten – zumindest für ein paar Minuten.

Platz 6: „Episode VII: Das Erwachen der Macht“ (2015)

Daisy Ridley und BB-8 in „Das Erwachen der Macht“.
Daisy Ridley und BB-8 in „Das Erwachen der Macht“.

Natürlich war J.J. Abrams’ Soft-Reboot der Reihe ein handwerklich großartig gemachter Blockbuster. Aber der komplette Verzicht auf Neuerungen, das ewige Anbiedern an alte Fans sowie das nahezu komplette Kopieren von ganzen Sequenzen aus „Episode IV: Eine neue Hoffnung“ macht den Teil zum mutlosesten Film der Reihe. Die neuen Charaktere konnten zwar überzeugen, allerdings dürfen sie erst 2018 in der achten Episode ihr eigenes Abenteuer bestreiten.

Platz 5: „Episode II: Angriff der Klonkrieger“ (2002)

Gemeinsam mit der Armee der Klonkrieger befreien die anderen Jedi Obi-Wan und Co. aus den Fängen von Count Dooku.
„Angriff der Klonkrieger“ machte „Star Wars“ zum Videospiel.

An objektiven Gesichtspunkten gemessen eigentlich mit Abstand der schlechteste Film der Reihe. Allerdings ist „Episode 2“ so dermaßen katastrophal, dass er einen riesigen Mehrwert bietet. Weil auch „Star Wars“-Fans manchmal gern bei einem cineastischen Autounfall nicht wegschauen können. Denn die Art und Weise, in der George Lucas hier fast jede einzelne Szene an die Wand fährt, sucht seinesgleichen. Ein Film, den man immer wieder sehen kann, um ihn mit chirurgischer Präzision in seine Einzelteile zu zerlegen. „Episode II“ fühlt sich ein bisschen an wie „Austin Powers“ – und macht dadurch verdammt viel Spaß. Wir erinnern uns an dieser Stelle gern an das berühmte Sand-Zitat von Anakin Skywalker:

„I don’t like sand. It’s coarse and irritating and it gets everywhere. Everything here is soft and smooth.“ – Anakin Skywalker

Platz 4: „Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983)

Jabba the Hutt ist ein gefürchteter Gangster mit großen Einflüssen in Politik und der kriminellen Unterwelt. Han Solo hatte Schulden bei ihm, daraufhin hat Jabba den in Karbonit gefrorenen Han Solo als Trophäe aufbewahrt.
Jabba the Hutt in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“.

Stand im Ranking der Reihe eigentlich immer auf dem dritten Platz, wird nun aber von „Rogue One“ verdrängt. Hardliner werden es natürlich nur ungern zugeben, aber in der Ursprungs-Trilogie fällt „Rückkehr der Jedi-Ritter“ doch arg ab. Die Ewoks, das etwas zu aufgedröselte Finale. C-3PO als Gottheit im Dschungel. „Episode VI“ markierte die Wende zum Spielzeug-Lieferanten „Star Wars“, das Finale mit Vader, dem Imperator und Luke war dann allerdings eine einzige Offenbarung.

Platz 3: „Rogue One: A Star Wars Story“ (2016)

Der erste „Star Wars“ ohne Episode im Namen, ohne Jedi-Ritter und ohne durchlaufenden Text am Anfang. Dafür aber mit Häuserkampf und Massensterben. Gareth Edwards wurden zwar auf den letzten Drücker Nachdrehs verordnet, das Ergebnis hat sich aber gelohnt. Endlich ist ein Film der Reihe kontrovers und beinhaltet sogar einen Bezug zu aktuellen politischen Ereignissen. Dazu sieht „Rogue One“ in jeder Szene visuell überragend aus und fügt sich nahtlos in die Lücke zwischen Prequel-Trilogie und „Eine neue Hoffnung“ ein.

Platz 2: „Episode IV: Eine neue Hoffnung“ (1977)

Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung
Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung

Der Beginn der Sage, der Anfang der größten Filmreihe aller Zeiten. Um den Dreh ranken sich heute noch Mythen, die Figuren begeistert auch Jahrzehnte später noch. George Lucas erzählte die klassischste aller Heldengeschichten und erschuf die Blaupause für unzählige Kopien, die allerdings alle nicht annähernd an das Original heranreichen. Dazu machte „Eine neue Hoffnung“ Harrison Ford dank Han Solo zu einem der coolsten Typen auf diesem Planeten. Weil er verdammt nochmal zuerst geschossen hat.

Platz 1: „Episode V: Das Imperium schlägt zurück“

Die Schlacht auf dem Eisplaneten Hoth könnte das Finale eines jeden Films sein. So gigantisch und dramatisch wurde sie von Regisseur Irvin Kershner inszeniert. Hier war sie allerdings nur der Beginn für die beste Fortsetzung aller Zeiten, die in einem unerwartet emotionalen Finale gipfelte, dazwischen noch Yoda und mit „Ich bin dein Vater“ eines der berühmtesten Zitate der Filmgeschichte hervorbrachte. In „Episode V“ passt einfach alles. Alles!

Bald wird der ikonische „Star Wars“-Charakter auch in Virtual-Reality zu sehen sein.
„Ich bin dein Vater“ – Darth Vader.

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