Roll on, Roland

Kein anderer Jazzer hatte so viel Einfluß auf Rockmusiker: Zehn CDs bringen jetzt das Erbe des Saxophonisten und Flötisten Roland Kirk. „Make it work, make it work, make it work – roll on, Kirk!“ Mit seiner Gruppe War sang Eric Burdon schon 1970 Lobeshymnen auf Rahsaan Roland Kirk (1935 bis 1977). Ian Anderson von Jethro Tull imitierte sein Flötenspiel; der deutsche Pianist Wolfgang Dauner verehrte ihn. Die englische Band Rip, Rig & Panic nannte sich nach einem seiner Stücke, und Jimi Hendrix geriet ins Schwärmen, wenn sein Name fiel: Die beste Zeit von Rahsaan Roland Kirk, der oft auf drei Saxophonen gleichzeitig spielte, dokumentiert jetzt eine Box mit 10 CDs: „RAHSAAN“ – THE COMPLETE MERCURY RECORDINGS OF ROLAND KIRK (Polydor). Ein Leckerbissen nicht nur für Dauner, Anderson, Burdon & Co.

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