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Screen Actors Guild (SAG) zeichnet die besten Darsteller des Film-Jahres aus

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Wahnsinnsdialekt, keine Chance: Daniel Brühl („Rush“) hat das Nachsehen...

Nun ist auch die letzte Chance von Daniel Brühl dahin, für seine viel gelobte Verkörperung von Niki Lauda in „Rush“ einen international renommierten Darstellerpreis abzusahnen. Nachdem er bereits bei den Oscarnominierungen übergangen wurde und auch bei den Golden Globes das Nachsehen gegenüber Jared Leto hatte, der als Transsexueller in „Dallas Buyers Club“ begeistert, hat nun auch die Sceen Actors Guild dem 30-Seconds-To-Mars-Frontmann den Vorzug gegeben. Die zum 20. Mal vergebenen Awards gelten mittlerweile als wichtigster Gradmesser für die Darstellerpreise bei den Oscars.

Den Hauptpreis für das beste Darstellerensemble konnte demnach auch hier die bereits für den Oscar nominierte Darstellerriege aus „American Hustle“ abräumen, während Matthew McConaughey (Hauptrolle) und Jared Leto (Nebenrolle) für die beste männliche Einzelleistung ausgezeichnet wurden. Bei den Damen konnten sich Cate Blanchett („Blue Jasmine“) und Lupita Nyong’O gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen.

Nicht für die Oscars relevant, sehr wohl aber für das serienaffine Publikum: Die Preise für die besten Leistungen im TV. Hier wurde im Drama-Bereich noch einmal Bryan Cranston sowie dem gesamten Ensemble von „Breaking Bad“ die Ehre erwiesen, im Comedy-Bereich war „Modern Family“ zweimal erfolgreich. Weitere Einzelpreise gingen an Maggie Smith („Downton Abbey“), Julia Louis-Dreyfus („Veep“) sowie an Michael Douglas („Liberace“) und Helen Mirren („Phil Spector“).



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