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Silvesterparty 2017/2018 am Brandenburger Tor: Dieses Line-up macht Eure Trash-Träume wahr

Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Und damit die alljährliche Frage, was man denn bloß macht, am ach so wichtigen Silvesterabend, nach „Dinner For One“. Käsefondue und Bleigießen? Ins Kino? Stundenlang vorm Club anstehen? Seine Lieblingsalben 2017 nochmal durchhören? Oder sich für den mutmaßlichen Mainstream-Geschmack der Deutschen in Grund und Boden schämen?

Wer Lust auf den letzten Punkt hat, dies anlässlich des ECHO 2017 noch nicht ausgiebig genug tat und noch Häme übrig hat, dem sei auch diesmal wieder die „größte Silvesterparty Deutschlands“ empfohlen. In den vergangenen Jahren traten dort unter anderem Tokio Hotel, David Hasselhoff und Caught In The Act auf, und wer deshalb glaubt, es könnte trashiger nicht werden, dem empfehlen wir die auszugsweise Lektüre aus der Pressemitteilung zum Event und dessen TV-Übertragung:

„Großer Silvester-Countdown im ZDF: Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner melden sich am Silvesterabend ab 20.15 Uhr mit „Willkommen 2018“ live von Deutschlands größter Silvester-Party am Brandenburger Tor.

Auch Comedian Lutz van der Horst wird wieder mit von der Partie sein: Als Neujahrs-Reporter auf der Party-Meile feiert er nicht nur mit dem Berliner Publikum, sondern stellt sich auch allen Aufgaben, die sich Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner für ihn ausgedacht haben.

Das Musikprogramm mit nationalen und internationalen Stars verspricht einen gelungenen Start ins neue Jahr. Unter anderen mit dabei sind Tom Gaebel, Rednex, Whigfield, Oli P., Höhner, Münchener Freiheit, Die Lochis, Alina, Micar, Alex Christensen, Nana, Nico Santos, Fernando Varela, Wincent Weiss, Ben Zucker, Boybands Forever, MousseT + Natalia Avelon, Lions Head, Beatles Musical, Conchita, Lucenzo, Stereoact ft. Chris Cronauer, Bell Book & Candle, Alice Merton, Spider Murphy Gang und Frontm3n.“

Ja, richtig gelesen: „Nationale und internationale Stars“ steht dort in einem Absatz mit Namen wie Rednex, dem ernsthaft sympathischen Oli P., Nana und Whigfield – und damit der Creme de la Creme der 90er-Acts, die man eigentlich längst vergessen haben wollte. Mit „Poppoet“ Wincent Weiss gesellt sich ein Vertreter der neuen deutschen Industriemusik dazu, erweitert wird die illustre Runde vom unsäglichen, aber leider manchmal sehr erfolgreichen Alex „Crossover“ Christensen, den zumindest unter Teenagern bestimmt wirklich angesagten Die Lochis, der altehrwürdigen Münchner Freiheit und der Karnevalskapelle Höhner. Als wirklich internationaler Star geht höchstens Conchita durch. Liebe Veranstalter: Warum habt Ihr nicht wenigstens noch Worlds Apart dazu gebucht? Etwa, weil die wirklich keiner mehr kennt?



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