Slade

Dank musikalischer Untermalung eines C&A-Spots („Far Far Away“) sind sie wieder in aller Ohren. Weit, weit weg waren im Münchner „Rock Club“ auch der frühere SLADE-Frontmann Noddy Holder und Original-Bassist Jim Lea. Trotz redlichen Bemühens des Ersatzsängers Steve Whalley wurde Holders uriges Organ, das den frühen Slade-Erfolgen ihren Stempel aufdrückte, schmerzlich vermißt. Den britischen 70’s-lkonen gelang es dennoch, das begeisterungswillige Publikum zum Mitgröhlen der angestaubten Gassenhauer zu animieren — das obligatorische Drei-Akkordniveau wurde dabei erwartungsgemäß nicht überschritten. Neben „Mama Weer All Crazee Now“ und „Gudbuy T’Jane“ wurden auch Cover-Versionen wie „Roadrunner“ und „You Really Got Me“ zum Besten gegeben. Verwunderlich, denn Slade hätten bereits mit hausgemachten Top Ten Hits —- 17 an der Zahl -— ein komplettes Abendprogramm bestreiten können.

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