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Snoop up your Photo: Snoop Dogg stellt eigene Foto-App „Snoopify“ vor

In letzter Zeit war es ruhig geworden um Snoop Dogg, zumindest musikalisch. Das mag vor allem daran liegen, dass der als Calvin Cordozar Broadus, Jr. geborene Rap-Star sein Alter Ego Snoop Dogg gegen das des Rastafari-Rappers Snoop Lion eingetauscht hat. Das gerade erschienene Album REINCARNATED konnte aber nicht an frühere Erfolge anschließen. Kein Problem für Snoop. Es gibt genug andere Betätigungsfelder. Zum Beispiel im App-Geschäft. Sein neuster Clou: die Fotoapp „Snoop Dogg’s Snoopify Sticker Camera“.

Die Idee ist simpel: Die eigenen Fotos können mit quietschbunten Stickern aus dem Snoop-Universum gepimpt werden. So gibt es bekloppten Kopfschmuck, massenweise Bling-Bling und natürlich den obligatorischen Joint. Die App selbst ist kostenlos, kann aber per In-App-Kauf um derzeit zehn Stickpacks für jeweils 0,89 Euro erweitert werden. Die gesnoopten Fotos können dann wie gewohnt per Twitter, Facebook oder Instagram geteilt werden.

Snoop ist allerdings nicht der erste Musiker mit eigener Fotoapp. Vor gut einem Monat stellte DJ und Produzent Diplo mit seinem Projekt Major Lazer die App „Lazergram“ vor. Das Konzept war annähernd das gleiche: Fotos mit verrückten Aufklebern verzieren. Wie auch „Snoopify“ wurde diese App vom Unternehmen 99centbrains entwickelt.

Kooperation

Natürlich sehen Snoop und seine Verantwortlichen in der App aber mehr als einen Marketing-Gag. Wie schon die seit einigen Wochen erhältliche iOS-App „Snoop Lion’s Reincarnated: Track Notes App“ soll auch „Snoopify“ den Verkauf des aktuellen Albums ankurbeln und den Namen Snoop im virtuellen Universum festigen. So werden Nutzer gebeten, ihre „Snoopify“-Fotos mit dem Hashtag #snoopifyapp zu versehen. Um damit die eigenen Fans als Werbebotschafter zu nutzen.

Bisher war Snoop Dogg meist einer der ersten, der die sozialen Medien für sich genutzt hat, egal ob Twitter, Instagram oder Google+. Auch war er der erste Hip-Hop-Künstler, der auf dem Konsolenspiel Rock Band vertreten war. Ob die Rechnung für Snoop diesmal aufgeht, bleibt abzuwarten.


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