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So war der Record Store Day 2016 in Berlins beliebtestem Plattenladen

Nachdem unser Chefredakteur Albert Koch dem Record Store Day eine klare Absage erteilt hat, wollten wir wissen, warum und wofür sich andere Plattenliebhaberinnen und -liebhaber am zweiten Aprilwochenende früh aufstehen und sich anstellen. Dafür sind wir zum Dodo Beach in Schöneberg gefahren, das neben der wohl größten Record-Store-Day-Auswahl in Berlin auch Konzerte und kaltes Bier bietet.

Kälter als das Bier sind wahrscheinlich nur die Außentemperaturen an diesem Samstag. Dennoch füllt sich am Nachmittag der Bereich draußen vor dem Laden mit entspannten Musikfans, die den Konzerten unter anderem von Okta Logue und All The Ghosts lauschen – während sich drinnen das Record-Store-Regal mit den limitierten Sondereditionen stetig leert. Auch Dodo-Beach-Geschäftsführer Stephan Schulz (Bild oben) will vor unserem kurzen Gespräch unbedingt noch eine der Bands sehen.

Glückliche Sammler

Konzerte und Platten gehören im Dodo-Beachhaus zusammen. Der Plattenladen wurde vor drei Jahren von Tomas Spindler (Trinity Music) eröffnet. Stephan Schulz kümmert sich um den Vinyl-Verkauf und wirkt an diesem Tag besonders zufrieden: Besonders die Special-Editions von The Doors, David Bowie und Iron Maiden haben sich sehr gut verkauft. Einen Verdruss gegenüber dem Record Store Day nimmt er vor Ort nicht wahr, die meisten Kunden gehen glücklich wieder raus und finden alles, was sie haben wollen. Stephans Lieblingsreleases beim diesjährigen Record Store Day sind britische Sixties/Freebeat-Singles, die bei einem spanischen Label erscheinen.

650 Platten hat Dodo Beach in diesem Jahr bestellt, am frühen Vormittag haben sie schon so viel verkauft wie im vergangenen Jahr am gesamten Tag. Viel wird deshalb nicht mehr in nächster Zeit in der „Record Store Day“-Kiste rumstehen, schätzt Stephan. Unangenehme Kunden hat er nicht beim Record Store Day, das seien eher die Kunden, die im Vorfeld versuchen, sich Platten zu reservieren. Mehr Negatives hat er über die Kundinnen und Kunden nicht zu berichten: „Die Vinylkäufer sind eine sehr angenehme Gattung Mensch. Da muss es eine Verbindung geben, die Leidenschaft für Vinyl und grundsätzliche Charaktereigenschaften und Etikette.“



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