„Star Wars“-Komponist John Williams hat noch nie „Star Wars“ gesehen


Der Komponist wurde durch seine Musik zu „Star Wars“ zwar unsterblich, ins Kino hat er es in vier Jahrzehnten dennoch nicht geschafft.

Denkt man an „Star Wars“, denkt man nicht nur an Lichtschwerter und Skywalker. Man denkt auch sofort an den „Imperial March“ und das „Opening Theme“. Die Reihe wurde auch durch ihre Musik zum Welterfolg, einige der Melodien aus „Star Wars“ gehören zu den bekanntesten der Filmgeschichte. Komponist John Williams hat sie geschrieben und eingespielt, ist eng mit der Filmreihe verbunden und hat sogar noch 2015 für „Das Erwachen der Macht“ komponiert. In einem Interview hat er nun zugegeben, dass er dennoch keine einzigen „Star Wars“-Film gesehen hat.

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Im Gespräch mit dem Mirror sagte Williams, dass er zwar Ausschnitte aus den Filmen kenne, da sie ihm im Studio beim komponieren helfen. Ins Kino gegangen, um sich danach einen kompletten „Star Wars“-Film anzuschauen, sei er allerdings kein einziges Mal in seinem Leben. Der 83-Jährige, der 50 Mal für den Oscar nominiert war und fünf der Preise gewann, findet außerdem, dass die Filme keine modernen Klassiker seien. „Die meisten davon sind ja nicht besonders einprägsam“, meint Williams. Allerdings kennt er ja auch nur Ausschnitte.

„Rogue One“ war übrigens der erste „Star Wars“-Film, bei dem Williams nicht die Musik komponiert hat. Michael Giacchino hat die Stücke für den Film komponiert, nachdem Alexandre Desplat wegen Terminschwierigkeiten absagen musste. Bei Episode VIII, die im Dezember 2018 starten wird, ist Williams allerdings wieder für die Musik verantwortlich.

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