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Steve Priest (The Sweet) ist tot

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Steve Priest, Bassist und Gründungsmitglied der Glam-Rock-Band The Sweet, ist am 4. Juni 2020 im Alter von 72 Jahren gestorben. Die Todesursache ist bisher unbekannt.

Die traurige Neuigkeit erreichte die Sweet-Fangemeinde über die Facebook-Seite der Band, wo man sich in einem separaten Kommentar für die zahlreichen Beileidsbekundungen bedankte: „Wir sind unglaublich traurig, aber auch sehr dankbar für eure Loyalität und euer Wohlwollen in all den Jahren. Wir können leider nicht jedem einzelnen von euch danken, aber bitte wisst, dass Steves Familie und die Band jeden eurer Beiträge wert zu schätzen wissen.“

Sweet-Gitarrist Andy Scott nahm mit einem separaten Facebook-Post Abschied von seinem Kollegen und Freund. Darin schwärmte er: „Steve war der beste Bassist, mit dem ich jemals spielen durfte. Der Lärm, den wir als Band verursacht haben, hatte eine unheimliche Macht. Von jenem Moment an, als wir uns im Sommer 1970 auf unsere musikalische Odyssey begaben, öffnete sich für uns die Welt und eine wilde Achterbahnfahrt begann.“


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The Sweet wurden 1968 von Priest, Brian Connolly, Andy Scott und Mick Tucker in London gegründet. Drei Jahre später konnten sie mit „Funny Funny“ ihren ersten großen Hit landen. Zahlreiche weitere sollten im Laufe der Jahre folgen, sodass die Briten allein in den Siebzigern mit dreizehn ihrer Songs in den britischen „Top 20“ landeten, darunter die Nummer-1-Single „Block Buster!“ und „The Ballroom Blitz“. Letzterer entstand nach ihrem Konzert im schottischen Kilmarnock im Jahr 1973, das damit endete, dass die Band mit Flaschenwürfen von der Bühne verjagt wurde.


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Nachdem der inzwischen ebenfalls verstorbene Connolly die Band 1978 verließ, um eine Solokarriere zu starten, machten die verbliebenen Mitglieder zunächst als Trio weiter. Mitte der Achtziger spaltete sich die Band dann in zwei Lager auf, die fortan als Steve Priest’s Sweet in den USA und als Andy Scott’s Sweet in Großbritannien beheimatet waren. Tucker, der Schlagzeuger der Band, starb 2002 an den Folgen seiner Blutkrebserkrankung.



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