Streit um „California Gurls“

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Nach Angaben der New York Post hat Katy Perrys Label Capitol vor einigen Tagen einen unangenehmen Brief von Rondor Music bekommen – jenem Label, das die Rechte für einen Großteil der Beach Boys-Songs besitzt. So z. B. die Rechte für den 1965 von Mike Love und Brian Wilson geschriebenen Song „California Girls“. Genau darum geht es auch in dem Brief: Katy Perry, die gerade munter an dem für sie geschriebenen Hit „California Gurls“ verdient, soll sich dort am Ende des Stückes eindeutig am Original bedient haben. Dabei handelt sich um die legendäre Zeile „I wish they all could be California Girls“, die am Ende des Tracks von Snoop Dog gesungen wird. Rondor Music hat deshalb gefordert, dass auch Love und Wilson in den Songwriting-Credits genannt werden – was zur Folge hätte, dass sie an den Tantiemen des allein in den Staaten drei Millionen Mal verkauften Songs mitverdienen müssten. Brian Wilsons Anwalt sagte dazu: „Rondor hat die Rechte an dem Song. Sie haben Mike und Brian angerufen, um ihnen mitzuteilen, dass sie sich beschweren wollen. Die beiden haben den Song zwar geschrieben, aber ob es nun rechtliche Schritte gibt, hat Rondor zu entscheiden.“ Brian Wilson schätze allerdings Katy Perrys Musik sehr. Das hatte Wilson auch schon einmal der L.A. Times gesagt, als er auf „California Gurls“ angesprochen wurde: „Ich mag ihre Stimme. Sie klingt so klar und kraftvoll… und diese Melodie ist einfach ansteckend.“Mike Love findet den Song ebenfalls gut: „Ihr Part ist verdammt cool. An der Nummer waren einige Songwriter beteiligt, und ich halte es für geradezu genial, dass sie auch noch den King Of Cool Snoop Dog dafür gewinnen konnten.“ Aber: „Ich bin der Meinung, er erinnert tatsächlich an den Beach Boys-Klassiker.“Perrys Label Capitol und Katy Perry selbst haben sich bisher noch nicht geäußert.Katy Perry – „California Gurls“

The Beach Boys – „California Girls“ dk – 06.08.2010


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