„Tatort: Der Fall Holdt“: Zuschauer kritisieren Amoklauf-Eilmeldung

Eigentlich sollte der Hannover-„Tatort“ vom Sonntag mit seinem Story-Clou für Diskussionen sorgen: Der von Maria Furtwängler bearbeitete Mordfall wurde nicht aufgelöst, eine Seltenheit in der Krimi-Reihe. Doch auf Twitter und anderen sozialen Netzwerken gibt es nach der Ausstrahlung vom Sonntagabend nur ein Thema. Das Erste blendete eine Eilmeldung ein, die über den Amoklauf in einer Kirche in Texas informierte.

Die Eilmeldung wurde offenbar fünfmal in der Sendung eingeblendet; ein Amokläufer stürmte mit einer Waffe in eine texanische Kirche und ermordete 26 Menschen. Die Notwendigkeit, diese Nachricht dem deutschen Krimi-Publikum zu übermitteln, sah zwar Das Erste – viele Zuschauer sahen dies aber anders.

Manche Zuschauer stellten scherzhaft sogar eine Verbindung zwischen der Eilmeldung und dem enttäuschenden „Tatort“ her:

Auf der Facebook-Seite von „Tatort“ nahm das Social-Media-Team die Kritik einiger Zuschauer auf und verwies auf die Mediathek, in der man „Der Fall Holdt“ ganz ohne vermeintlich störende Eilmeldungen sehen könne:


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