„Tiger King“: Tierhändler Jeff Johnson ist tot – Suizid

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Jeff Johnson ist tot. Bekannt wurde er durch einen Auftritt in der ersten Staffel der Netflix-Doku „Großkatzen und andere Raubtiere“, die 2020 während des ersten Corona-Lockdowns ausgestrahlt und unter dem Namen „Tiger King“ berühmt wurde. Darin kam er zu Wort, um die Beziehung zwischen Hauptdarsteller Joe Exotic und dessen Erzfeindin Carole Baskin aus seiner Sicht zu beschreiben. Er wurde 58 Jahre alt.

Johnson war in Folge vier der ersten Staffel „Tiger King“ als Reptilienhändler vor der Kamera zu sehen. „TMZ“ berichtet unter Berufung auf das Oklahoma City Police Department, dass Johnson Suizid begangen habe. Er habe sich nach einem Streit mit seiner Frau eine Handfeuerpistole an den Kopf gehalten und abgedrückt. Seine Frau habe sofort Polizei und Krankenwagen gerufen. Johnson habe bei deren Ankunft noch gelebt, sei aber im Krankenhaus für tot erklärt worden. Seine Frau gab zu Protokoll, dass Johnson zuvor keine ihr bekannten Probleme mit seiner mentalen Gesundheit gehabt habe und es in der Vergangenheit auch keine Suizidversuche gegeben habe.

In der True-Crime-Doku „Großkatzen und andere Raubtiere“ ging es in Staffel 1 um den Tierhändler und -pfleger Joe Exotic, der in einem Tierpark in Oklahoma nicht nur Tigern aus fragwürdiger Herkunft, sondern auch Menschen als Mitarbeiter*innen ein Zuhause gab, die es durch familiäre Hintergründe, Gewalt oder Drogen in ihrem Leben bisher nicht leicht hatten. Vor allem aber ging es um Streitigkeiten zwischen verschiedenen Zoobetreiber*innen. So wurde der Betreiberin Carole Baskin vorgeworfen, sie habe ihren 1997 verschwundenen Ehemann umgebracht und womöglich sogar an Tiger verfüttert. Joe Exotic wiederum sitzt bereits seit 2019 im Gefängnis wegen Tierquälerei, illegalem Tierhandel und dem Vorwurf, er habe einen Auftragsmörder auf Carole Baskin angesetzt.

Staffel 2 vom „Tiger King“ läuft seit Mitte November 2021 auf Netflix.


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