„True Detective“: Die brillante Titelsequenz zu HBOs neuester Crime-Genialität

Es ist unbestritten: Wenige andere Sender beherrschen die große Kunst der stimmungsvollen Titelsequenz so hervorragend wie der Pay-TV-Sender HBO. Den aktuellsten Beweis dafür liefert das Krimidrama „True Detective“: Matthew McConaughey, spätestens seit dem Südstaatendrama „Mud“ und seinem selbstironischen Auftritt in „Eastbound & Down“ inmitten einer kaum vermuteten McConnaissance, ermittelt gemeinsam mit Woody Harrelson im vergifteten Heartland des amerikanischen Süden. Dort treibt ein Serienkiller sein Unwesen, McConaughey und Harrelson sind als Hauptdarsteller der ersten Season nur zwei der Ermittler, die sich im Laufe von 17 Jahren dem Fall widmen.

„True Detective“ fügt sich nahtlos ein in die Reihe großartiger Titelsequenzen aus dem HBO-Fundus: Ob die berühmte Autofahrt nach New Jersey in „The Sopranos“ , die brillante Collage im Mystery-Geschichtsdrama “ Carnivàle“ , die Southern Gothic-Schwüle zwischen Religion, Sex und Horror in „True Blood“, die staffelbezogen ihrem jeweiligen Themenkomplex angepassten Sequenzen zu „The Wire“, die Graffitti-Sequenz zum Historiendrama „Rom“ oder die pure Zeitgeist-Brillanz von „How To Make It In America“, die dazu beitrug Aloe Blaccs Dollar-Song zum Hit zu machen.

Die Musik der Serie, die auch in der Eingangssequenz atmosphärische Verwendung findet, liefert kein Geringerer als T. Bone Burnett, der bei den Oscars mit seiner Soundtrackarbeit am Coen-Folkdrama „Inside Llewyn Davis“ vertreten ist. Produzentenrolle und Regie übernahm Nachwuchstalent Cary Fukunaga („Sin Nombre“). So, und jetzt Licht runterdrehen, den Vollbild-Modus anwerfen und die „True Detective“-Titelsequenz anschauen:

HBO’s True Detective – Main Title Sequence from Patrick Clair on Vimeo.

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