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TV-Tipp: Dokumentation über Sofia Coppolas „Lost in Translation“ auf Arte

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„Es war einmal … Lost In Translation“ von Guillaume Tunzini ist der 39. Dokumentarfilm in der Reihe „Ein Film und seine Zeit“. Er schildert die Entstehungsgeschichte und den überraschenden Erfolg des zweiten Films von Sofia Coppola, der 2003 in die Kinos kam. Der Low-Budget-Autorenfilm „Lost in Translation – Zwischen den Welten“ wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: Er erhielt den Oscar für das beste Originaldrehbuch, den César für den besten ausländischen Film und den Golden Globe für Bill Murray als besten Hauptdarsteller.

Bob, ein alternder Filmstar aus den USA, dreht einen Werbespot in Japan. Die junge Charlotte, ebenfalls US-Amerikanerin, begleitet ihren Ehemann auf einer Dienstreise. Beide Protagonisten fühlen sich einsam und fremd in dieser Umgebung. Doch in ihrem Leben sind sie ähnlich verloren wie sie es in einer großen Stadt wie Tokio sind: Bob steckt in der Midlife-Crisis, Charlotte weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Ihre kurze Begegnung, romantisch und flüchtig, wird beider Leben verändern.

Lost in Translation – Trailer auf YouTube ansehen

Seit ihrer Kindheit war Sofia Coppola regelmäßig in Japan. Bei westlichen Besuchern kann das Land zwischen Tradition und Hypermodernität fremd zu Kulturschocks führen. Die Dokumentation beleuchtet dieses kulturelle Spannungsfeld, auf das sich auch der Filmtitel bezieht. Außerdem berichtet Coppola von den Schwierigkeiten, Bill Murray dazu zu bewegen, die Hauptrolle anzunehmen. Ein Making-of zeigt zudem die abenteuerlichen und skurrilen Ereignisse während des Drehs in Tokio.

Am Mittwoch, 19. August 2015 um 21:50 Uhr zeigt Arte die Dokumentation „Es war einmal … Lost In Translation“.

 


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