Village-People-Sänger Victor Willis mit 74 Jahren gestorben

Er war der Polizist der Disco-Band Village People: US-Sänger Victor Willis ist tot. Er starb an einer „kurzen, aber aggressiven“ Krankheit.

Der Frontmann der Disco-Band Village People, Victor Willis, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Das teilte die Band auf ihrer Facebookseite mit. Der in Texas geborene Musiker war Leadsänger und Mitautor der größten Hits der Band, darunter „YMCA“, „Go West“ und „In The Navy“.

Willis kam 1951 in Dallas, Texas, auf die Welt. Der Sohn eines Baptisten-Predigers gehörte 1977 zu den Gründungsmitgliedern der Village People. Die von dem französischen Musikproduzenten Jacques Morali produzierte Disco-Band wurde schnell berühmt, nicht zuletzt, weil ihre Mitglieder in Kostümen typischer Macho-Figuren auftraten. Willis verkörperte dabei wechselweise einen Polizisten und einen Marineoffizier.

Willis prägte die Band nicht nur als Leadsänger und Frontmann, er war auch der kreative Kopf der Gruppe. Er verließ die Band 1980 und führte jahrelang einen Rechtsstreit um die Urheberrechte an den von ihm geschriebenen Liedern. 2017 kehrte er jedoch zur Gruppe zurück und trat im Januar 2025 bei einer Veranstaltung vor der Amtseinführung von Präsident Trump mit „Y.M.C.A.“ auf.

„Kurze, aber aggressive Krankheit“

„Mit tiefer Trauer geben wir den Tod von Victor Willis, dem Leadsänger der Village People, bekannt“, hieß es in der kurzen Mitteilung der Band. „Victor verstarb am Montag, dem 30. Juni 2026, nach einer kurzen, aber aggressiven Krankheit. Die Familie bittet um Privatsphäre.“

Dieser Text stammt von Welt.de.

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