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Von wegen Dresscode: Nackte Haut bei den Grammy Awards


Es kam, wie es kommen musste: Nachdem der Fernsehsender CBS in der vergangenen Woche allen Gästen und auftretenden Künstler der 55. Grammy Awards einen Dresscode vorschrieb, der vor Prüderie und Absurdität nur so strotzte, war der da kommende Anblick nackter Haut nur noch eine Frage des Ausmaßes. 

„Weibliche Nippel“, „Hinterteile“ und sonstwie Anstößiges müssen „angemessen“ bedeckt werden, erklärte CBS in einer E-Mail und wollte dadurch ein weiteres Nipplegate verhindern. Klar, dass sich Amerikas A- und B-Popprominenz dadurch erst recht aufgerufen fühlte, mindestens einen Preis für den tiefsten Ausschnitt des Abends einzuheimsen. Rihanna kam so rot wie der Teppich, Kelly Rowland und Katy Perry ließen tief blicken, und Jennifer Lopez, Miranda Lambert und Ashanti zeigten ihre Beine fast bis zum Bauchnabel.

Und wem das alles nicht anstößig genug war, der folge Madonna bei Instagram. Die befolgt dort mangels Grammy-Nominierung nämlich erst recht keinen Dresscode – zur reflexartigen Aufregung des konservativen Establishments, das schon Nipplegate erst zu dem Skandal machte, der es eigentlich gar nicht war.


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