Highlight: „Once Upon A Time… in Hollywood“: Das sind die Real-Life-Vorbilder für Tarantinos Filmfiguren

Vorruhestand für Quentin Tarantino?

Soll es das schon gewesen sein? Quentin Tarantino und der Vorruhestand – es klingt absurd, doch der Regisseur will nach seinem zehnten Film genau das tun: aufhören.

„Es ist nicht in Stein gemeißelt, aber im Moment ist das der Plan! Ich glaube, dass das Filmemachen ein Spiel für junge Männer ist und möchte, dass sich so etwas wie ein roter Faden durch mein Werk zieht. Ich will einfach aufhören, solange ich noch nicht nachgelassen habe“, erklärte der 51-Jährige auf dem American Film Market (AFM). 

Bedeutet: Es wird zukünftig nur noch drei Tarantino-Streifen geben – „The Hateful Eight“ und zwei weitere Filme.

Aber!

Der Regisseur will einen möglichen Rücktritt vom Rücktritt nicht gänzlich ausschließen. „Wenn ich später über einen guten Film stolpere, würde ich ihn wahrscheinlich trotzdem machen. Aber zehn und dann aufhören – das klingt verdammt gut.“

Klar, dass das auch unter den Schauspielern für Unmut sorgt. Kurt Russell und Samuel L. Jackson, die bereits für „The Hateful Eight“ gecastet wurden, zeigten sich mehr als überrascht von Tarantinos Worten. „Ihr glaubt den Scheiß doch nicht im Ernst, oder?“, fragte Russell auf die Äußerung Tarantinos hin und Jackson wollte von seinem langjährigen Kollaborateur wissen, was er anstattdessen gedenkt zu tun.

„Bücher und Theaterstücke schreiben und einfach würdevoll älter werden“, sei Tarantinos neuer Masterplan.

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