Wild Beasts

„Exzentrischer Falsett-Indierock

Die Musik: „Wir sind ganz normale Jungs, als Band aber haben wir wohl schon etwas Exzentrisches“, sagt Sänger Hayden Thorpe. „Der englische Exzentriker-das ist romantisch, oder? Wir spielen diese Rolle ganz gerne“, sagt Bassist Tom Fleming. Vor allem aber sagen sie, dass es sich normal und natürlich anfühlt, ihre Musik zu spielen: Von der Öffentlichkeit mag diese als seltsam wahrgenommen werden, nicht aber von der Band selbst. Was zunächst tatsächlich gewöhnungsbedürftig ist, ist nicht der euphorische, überschwängliche und – mal wieder gelegentlich Afrobeat-beeinflusste Indierock, sondern Haydens Vocals: Die bewegen sich meist in Antony-artigen Höhen, können aber jederzeit vom Falsett in einen krazigen, kehligen und enorm druckvollen Soulgesang umschlagen. Hat man den ersten Schreck überwunden, ist das eine durchaus fesselnde Mischung. Die Künstler: Die Mitglieder von Wild Beasts sind in der britischen Kleinstadt Kendal aufgewachsen, besuchten die gleiche Schule und verbrachten die letzten Jahre zusammen in ihrem eigenen Studio. Als sie ihren Sound entwickelt und erste Konzerte gespielt hatten, wurden sie von Domino Records (Franz Ferdinand) unter Vertrag genommen. Wild Beasts Wild Beasts (Domino PublishingCoLtd./lndigo) >» Albumkritik S.90

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