Suzanne Vega

Lenny Kaye, ex-Patti Smith Group, bewies ein gutes Ohr, als er sich produzentenmäßig der 25jährigen New Yorker Sängerin und Gitarristin annahm. Mit derart ausgereiftem Talent sind nur wenige Musiker ausgestattet, wenn sie fürs Debüt-Album ins Studio gehen. Vega hat die Fähigkeit, ihre Ängste, Wünsche, Träume, ihre Kritik und ihr Verlangen mittels zurückhaltender Folk-Instrumentierung und einer unterkühlten Sprechstimme auf faszinierende Weise vor dem Hörer auszubreiten.

Deutlich sind ihre prägenden Einflüsse: die frühe Joni Mitchell, Laurie Anderson und der jüngere Lou Reed. Romantik und traumatische Fantasien ziehen sich durch ihre Texte; in der Intrumentierung finden sich Spuren von Little Feat („Neighborhood Girls“) bis zu „Windham Hill“-entspannten Arrangements. Ein richtungsweisendes Album der Folk-Rock-Szene.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.