Travis :: Ode to J.Smith

Midlife-Krise? Naja, noch haben Travis kein Ü4o-Mitglied. Rückbesinnung? Naja, noch nicht mal auf ihrem sooft als „rockig“ erinnertem Debüt goodfeeling wurde derart losgehirscht. Neuerfindung? Naja, immerhin gab’s im Travis-Kosmos bisherwederein solches Hardrock-Gitarrensolo wie in „Something Anything“ noch einen Hardrock-Roarrr wie in „Long Way Down“. „In der Vergangenheit war unser Sound so glatt, dass man fast darauf ausrutschen konnte. Das ist diesmal nicht der Fall“, behauptet Bassist Dougie Payne. Recht hat er. Nur 14 Tage brauchte die Band, um ihr sechstes Studioalbum, well, hinzurotzen. Aber keine Sorge: ode to j. smith ist trotz aller E-Gitarren und verzerrter Bässe durch und durch Travis. Nur eben aufregender als zuletzt. Und besser. Seit the man who schaufelten sie nicht mehr so viele potenzielle Singles auf eine Platte: den Schunkler „Last Words“ (inkl. vertrautem Banjo) und den Prog-Popper“J. Smith“ (inkl. alles andere als vertrautem Chor-Inferno) nur mal als offensichtlichste Hits genannt. Den verlässlichen „Song To Myself“ zur Vorabsingle zu küren, mag im Vergleich dazu eine fade Nummer-sicher-Entscheidung sein, aber hey, sogar dieses Stück hätte jedes der letzten U2-Alben retten können. VÖ: 26.9.

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