Lucy :: Regisseur: Luc Besson, USA / Frankreich 2014

Endlich wieder Punk: Luc Besson kehrt zurück zu seinen Wurzeln.

Einst war Luc Besson allein auf weiter Flur als ernst zu nehmender europäischer Genre-Filmemacher. Mit „Nikita“, „ Leon der Profi“ und „Das fünfte Element“ setzte er Maßstäbe. Dann verzettelte er sich in Nichtigkeiten  wie „Adèle und das Geheimnis des Pharaos“, „The Lady“ und zuletzt – ganz schlimm – „ Malavita“ und setzte seine Reputation als regierender Kinopunk aufs Spiel. Die gute Nachricht: Luc Besson ist zurück. Mit einem Film, den man mit seinem Effektzauber als Zugeständnis an veränderte Sehgewohnheiten, aber auch als launigen Kommentar auf „Nikita“ und „ Leon“ lesen kann. Mit einer Scarlett Johansson als Tötungsmaschine, die unter die Haut geht. Besson erfindet keine neue Bildsprache, sein Film aber ist erfrischend kompromisslos und auf clevere Weise unterhaltsam.

Youtube Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.