Schwere Diagnose für Evangeline Lilly: Gehirn nach Sturz geschädigt
Die „Lost“-Schauspielerin kämpft mit kognitiven Defiziten seit dem Sturz auf Hawaii. Jetzt gibt Evangeline Lilly ein Update zu ihrer Genesung.
Evangeline Lilly hat öffentlich gemacht, dass sie eine Hirnschädigung erlitten hat, nachdem sie im vergangenen Jahr auf Hawaii gestürzt war. Der Vorfall ereignete sich im Mai 2025, als die aus der Serie „Lost“ bekannte Schauspielerin während eines Strandaufenthalts das Bewusstsein verlor und mit dem Gesicht auf einen Felsblock fiel. Lilly teilte damals Bilder ihrer verletzten Gesichtshälfte in sozialen Medien.
Die 45-Jährige, die neben ihrer Rolle in „Lost“ auch als The Wasp in Marvels „Ant-Man“-Filmen sowie in „Tödliches Kommando“ und Peter Jacksons „Hobbit“-Trilogie zu sehen war, erlitt zunächst eine Gehirnerschütterung. Wenige Wochen nach dem Unfall kündigte sie an, sich auf unbestimmte Zeit aus der Schauspielerei zurückzuziehen. Nun gibt es Neuigkeiten von ihr.
Ärzte diagnostizieren Funktionseinschränkungen im Gehirn
Am 2. Januar 2025 informierte Evangeline Lilly ihre Instagram-Follower:innen über den aktuellen Stand ihrer Genesung und bestätigte die Diagnose einer traumatischen Hirnverletzung (TBI). „Das Urteil steht fest … Ich habe tatsächlich eine Hirnschädigung durch mein TBI“, so Lilly auf ihrem Instagram-Account. Es sei einerseits beruhigend zu wissen, dass ihr kognitiver Abbau nicht nur auf die Perimenopause zurückzuführen sei, andererseits beunruhigend, „welch harter Kampf es sein wird, die Defizite umzukehren“. Sie dankte ihren Fans für ihr Interesse und ihre fortdauernden Gebete.
Hirnscans hätten ergeben, dass „fast jeder Bereich in meinem Gehirn mit verringerter Kapazität funktioniert“, so die Mimin weiter. Ihre Aufgabe sei es nun, gemeinsam mit Ärzt:innen die genauen Ursachen zu ermitteln und mit der „harten Arbeit“ der Rehabilitation zu beginnen. Trotz der schwierigen Diagnose betonte sie, dass der kognitive Abbau ihr geholfen habe, das Jahr 2025 ruhiger ausklingen zu lassen.
Unterstützung von Kolleg:innen und Fokus auf Familie
Unter den zahlreichen Reaktionen auf ihren Instagram-Post befand sich auch eine ermutigende Nachricht ihrer „Ant-Man“-Kollegin Michelle Pfeiffer: „Du bist eine Kämpferin. Nichts – nicht einmal das – wird dich besiegen.“
Bei der Ankündigung ihrer Auszeit im vergangenen Jahr erklärte Lilly, dass der Schritt weg von „Reichtum und Ruhm“ zunächst beängstigend wirken könne, doch das Folgen des eigenen Dharma ersetze die Angst durch Erfüllung. Sie schließe eine Rückkehr nach Hollywood nicht aus, fühle sich momentan aber an ihrem jetzigen Platz richtig. Die Zeit wolle sie ihrer Familie und humanitären Projekten widmen. „Eine neue Lebensphase ist angebrochen, und ich bin BEREIT … und ich bin GLÜCKLICH“, schloss sie ihre Botschaft.
Matthew Fox und Josh Holloway: Karrieren nach dem „Lost“-Finale
Auch andere Hauptdarsteller:innen der Kultserie „Lost“, die von 2004 bis 2010 lief, haben unterschiedliche Wege eingeschlagen. Matthew Fox, der Dr. Jack Shephard spielte, zog sich nach einigen Filmrollen wie „World War Z“ weitgehend aus dem Rampenlicht zurück und konzentriert sich auf sein Privatleben in Oregon.
Josh Holloway, bekannt als James „Sawyer“ Ford, war in Serien wie „Colony“ und „Yellowstone“ zu sehen und bleibt der Schauspielerei treu, wenn auch mit selektiveren Projekten.
Daniel Dae Kim, der Jin-Soo Kwon verkörperte, entwickelte sich zu einem erfolgreichen Produzenten und Schauspieler mit Rollen in „Hawaii Five-0“ und „The Good Doctor“.
Jorge Garcia, der als Hugo „Hurley“ Reyes Kultfigur wurde, arbeitet kontinuierlich in Film und Fernsehen, darunter in „Becker“ und verschiedenen Gastauftritten.
Terry O’Quinn (John Locke) und Michael Emerson (Benjamin Linus) bleiben beide aktiv in der Branche und nehmen regelmäßig Charakterrollen in diversen Produktionen an.





