Vivian Wilson bestätigt Echtheit der Epstein-E-Mails mit Elon Musk
Yes: Die Tochter von Elon Musk erinnert sich an Familienurlaub in St. Barth's zur fraglichen Zeit.
Vivian Wilson, die entfremdete Tochter von Elon Musk, hat sich öffentlich zu den neu veröffentlichten Epstein-Dokumenten geäußert, die E-Mail-Korrespondenz zwischen ihrem Vater und dem verurteilten und inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein enthalten. In einer Reihe von Beiträgen auf der Plattform Threads bestätigte sie am Samstag, 31. Januar, die Echtheit der Dokumente.
Tochter erinnert sich
„Ich kann bestätigen, dass wir zu der in den E-Mails genannten Zeit in St. Barth’s waren, und daher glaube ich, dass sie authentisch sind“, schrieb Wilson in einem verifizierten Threads-Post. Die 24-Jährige erklärte, zuvor nichts von der E-Mail-Korrespondenz gewusst zu haben und die Informationen zeitgleich mit der Öffentlichkeit zu erfahren.
Vivian Wilson fügte hinzu, sie habe sich entschieden, „direkt zu sprechen, anstatt vage und kryptisch zu sein“. In ihren Beiträgen unter dem Account „vivllainous“ äußerte sie sich detailliert zu den Familienreisen während des Zeitraums 2012 und 2013, der in den Dokumenten erwähnt wird.
Hinweise auf mögliche weitere Reiseziele
Die Trans-Aktivistin, die ihren Nachnamen rechtlich von Musk ändern ließ und seit Jahren ein gespanntes Verhältnis zu ihrem Vater pflegt, spekulierte zudem über die in den E-Mails erwähnte Abkürzung „BVI“. „Ich denke, BVI bezieht sich wahrscheinlich auf Necker Island, kann das aber nicht bestätigen“, schrieb sie. Es sei schwierig, jemanden zu fragen, in welchem Jahr man Necker Island besucht habe, wenn dies möglicherweise im Zusammenhang mit den Epstein-Akten stehe.
Wilson betonte, weitere Informationen zu bestätigen, falls sie in der Lage sei, diese zu verifizieren.
Inhalt der veröffentlichten Dokumente
Die vom US-Justizministerium freigegebenen Unterlagen zeigen E-Mail-Austausche zwischen Musk und Epstein aus den Jahren 2012 und 2013. Die Korrespondenz behandelt mögliche Reisearrangements in der Karibik, konkret nach St. Barth’s und die Britischen Jungferninseln.
In einer E-Mail aus Dezember 2013 teilte Musk laut Berichten der Associated Press mit, dass er sich über die Feiertage „in der BVI/St. Bart’s-Gegend“ aufhalten werde, und erkundigte sich nach einem geeigneten Besuchszeitpunkt. Epstein antwortete den Dokumenten zufolge mit mehreren Terminvorschlägen.
In einem weiteren Austausch fragte Musk: „An welchem Tag/welcher Nacht wird die wildeste Party auf deiner Insel sein?“ Die Dokumente enthalten keine Belege dafür, dass tatsächlich Besuche auf Epsteins Privatinsel Little Saint James stattgefunden haben.
Musk verteidigt sich gegen Vorwürfe
Elon Musk reagierte am Samstag, 31. Januar, auf der Plattform X auf die Veröffentlichung der Dokumente. Er erklärte, nur sehr wenig mit Epstein zu tun gehabt und wiederholte Einladungen zu Besuchen auf dessen Insel oder Flügen in dessen Privatjet abgelehnt zu haben.
„Niemand hat sich mehr als ich dafür eingesetzt, dass die Epstein-Akten veröffentlicht werden“, schrieb Musk zudem. Er sei sich bewusst gewesen, dass E-Mail-Verkehr mit Epstein von Kritiker:innen möglicherweise fehlinterpretiert werden könnte. Sein Hauptanliegen sei jedoch die strafrechtliche Verfolgung von Personen, die im Zusammenhang mit Epstein schwere Verbrechen begangen hätten, insbesondere im Hinblick auf die Ausbeutung minderjähriger Mädchen.
Kontext der Epstein-Ermittlungen
Jeffrey Epstein war ein Finanzier, der 2019 wegen Sexhandels und Missbrauchs von Minderjährigen angeklagt wurde. Er verstarb im selben Jahr in Untersuchungshaft. Seine Privatinsel Little Saint James in den US Virgin Islands wurde zum Fokus zahlreicher Vorwürfe sexuellen Missbrauchs.
Die Veröffentlichung der Akten wirft erneut Fragen zu Transparenz und Verantwortlichkeit im Zusammenhang mit Epsteins sozialem Netzwerk auf. Sein Kontakt zu prominenten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bleibt Gegenstand öffentlichen Interesses.
Weitere Entwicklungen
Die Behörden setzen die Veröffentlichung von Dokumenten im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu Epstein fort. Seit der Freigabe der aktuellen Unterlagen wurden keine weiteren strafrechtlichen Anklagen erhoben.



