Zara Larsson entschuldigt sich nicht: TikTok-Kontroverse um Abtreibung
Ein TikTok-Kommentar zu Abtreibung bringt Zara Larsson in die Kritik – doch eine Entschuldigung lehnt die Sängerin klar ab.
Die schwedische Popsängerin Zara Larsson steht derzeit in der Kritik. Ein Kommentar auf TikTok hat eine hitzige Debatte ausgelöst. Eine Frau teilte ein Video von Larssons Konzert und schrieb scherzhaft dazu, sie habe danach eine Abtreibung vornehmen lassen. Das ungeborene Kind habe zumindest noch den Song „Midnight Sun“ hören können.
Larsson antwortete darauf: „Ich habe die Performance gekillt und dann hast du es nach der Performance gekillt, purrrrrr.“ Der Satz verbreitete sich schnell auf mehreren Plattformen. Manche kritisierten ihn als geschmacklos oder respektlos gegenüber einem sensiblen Thema. Andere verteidigten die Sängerin und lasen die Antwort als schwarzen Humor im Kontext des ursprünglichen Posts.
Keine Entschuldigung für den Kommentar
In einem späteren TikTok-Video nahm Larsson selbst Stellung zur Kontroverse. Sie machte deutlich: Eine Entschuldigung werde es nicht geben. Sie betonte ihr Eintreten für reproduktive Selbstbestimmung. Zudem kritisierte sie, dass Abtreibung gesellschaftlich häufig nur dann akzeptiert werde, wenn sie mit Leid oder Trauma verbunden sei.
Stattdessen plädierte sie dafür, Schwangerschaftsabbrüche als Teil der Gesundheitsversorgung zu begreifen und offener darüber zu sprechen.
Larsson stammt aus Schweden, wo seit 1975 ein vergleichsweise liberales Abtreibungsrecht gilt. Schwangerschaftsabbrüche sind dort bis zur 18. Woche ohne Angabe von Gründen möglich.
Larsson ist für klare Positionen bekannt
Dass die Sängerin sich öffentlich klar positioniert, ist für Fans nichts Neues. Zara Larsson äußert sich regelmäßig zu gesellschaftlichen und politischen Themen – häufig mit deutlichen Worten.
Erst kürzlich war sie zu Gast in der Interview-Reihe „Cheap Shots“ des US-Magazins Cosmopolitan. Darin sprach sie darüber, welche Künstler man nicht in ihren Playlists finden würde. Larsson erklärte, sie habe auf Spotify mehrere Musiker blockiert. Der Grund: Sie halte diese für problematisch. „Es sind alles Täter“, sagte sie. Und addierte, dass man Chris Brown niemals in ihren Playlists finden werde.





