„Meine Frau, unsere Schwiegertochter und ich“ feiert Trailerpremiere
Greg Focker ist jetzt selbst der Schwiegervater – der Trailer zu „Meine Frau, unsere Schwiegertochter und ich“ zeigt Stiller, De Niro und Ariana Grande in Hochform.
Die Familie wächst – und mit ihr das Chaos: Mehr als 25 Jahre nach dem ersten Film meldet sich die beliebte Comedy-Reihe rund um Greg Focker und Jack Byrnes mit einem vierten Teil zurück. Unter dem Titel „Meine Frau, unsere Schwiegertochter und ich“ wurde auf der CinemaCon in Las Vegas der erste Trailer präsentiert – und das von den Hauptdarstellern persönlich.
Eine Bühne, zwei Generationen
Ben Stiller und Robert De Niro nutzten die Gelegenheit am 15. April 2026 nicht nur, um erste Szenen zu zeigen, sondern auch, um humorvoll mit der eigenen Filmgeschichte zu spielen. Stiller bemerkte augenzwinkernd, dass er inzwischen etwa in dem Alter sei, in dem De Niro zur Zeit des ersten Films im Jahr 2000 war – und erklärte sich kurzerhand selbst zum „neuen De Niro“ der Reihe.
Dass diese Steilvorlage nicht unbeantwortet bleiben würde, war absehbar: De Niro trat auf die Bühne und gab seinem Kollegen mit gespieltem Ernst Kontra. Der Kommentar, Stillers Aussage sei „sehr respektlos“, sorgte für Lacher im Publikum und machte deutlich, dass die Chemie zwischen den beiden nach wie vor bestens funktioniert – eine Grundvoraussetzung für den Erfolg der Filmreihe.
Rückkehr vertrauter Gesichter
Neben Stiller und De Niro kehren mehrere bekannte Figuren zurück. Owen Wilson, Teri Polo und Blythe Danner sind erneut Teil des Ensembles – ein Wiedersehen, das bei Fans der Reihe nostalgische Reflexe auslösen dürfte.
Neu mit dabei ist Ariana Grande in einer zentralen Rolle: Sie spielt Olivia Jones, die selbstbewusste Freundin von Fockers Sohn Henry, und bringt frischen Wind sowie eine eigene Dynamik in die ohnehin angespannte Familienkonstellation.
Erste Einblicke in den Trailer
Der Trailer zu „Focker In-Law“ beginnt mit einer klassischen Hommage: Jack Byrnes (De Niro) unterzieht Olivia (Grande) einem Lügendetektortest – ganz in der Tradition der früheren Filme. Schnell wird klar, dass sich die Rollen innerhalb der Familie verschieben.
In einer Szene fragt Greg Focker (Stiller) Olivia direkt: „Glaubst du, ich halte Henry emotional in Geiselhaft?“ – eine absurde, aber typisch überdrehte Zuspitzung familiärer Konflikte. Olivia kontert später selbstbewusst vor der versammelten Familie: „Die Leute unterschätzen mich, aber ich war tatsächlich Geiselverhandlerin beim FBI.“
Parallel zeigt der Trailer, wie sich Greg immer stärker seinem eigenen Schwiegervater annähert – und damit genau die Rolle einnimmt, die einst Jack Byrnes verkörperte.
Der Wandel wird besonders deutlich in einer weiteren Szene: Greg fordert seine zukünftige Schwiegertochter zu einem Fahrradrennen heraus – und bringt sie dabei zu Fall. Spätestens hier wird klar, dass aus dem einst verunsicherten Schwiegersohn nun selbst ein kontrollierender Patriarch geworden ist.
Kinostart im Spätherbst
Hinter der Kamera übernimmt erstmals John Hamburg die Regie – allerdings kein Unbekannter im „Focker“-Kosmos. Er war bereits an allen bisherigen Drehbüchern beteiligt und kennt die Tonalität der Reihe entsprechend genau. Seine Beförderung auf den Regiestuhl könnte sich als kluger Schritt erweisen, um die Balance zwischen klassischem Humor und zeitgemäßer Weiterentwicklung zu halten.
Bis sich das Publikum selbst ein Bild machen kann, ist es noch ein wenig hin: Der Kinostart ist für den 26. November 2026 geplant. Genug Zeit also, um sich noch einmal durch die bisherigen Filme zu schauen.





