V.A. – KUBORAUM SOUND RESIDENCY VOL. 2: 19 Tracks, eine Biennale

Eine experimentelle Compilation im Spektrum zwischen Club, ­Sakralmusik, Cloud Rap und Dub.

Bei der ersten Ausgabe der Reihe KUBORAUM SOUND RESIDENCY handelte es sich um ein gedachtes Mixtape, es versammelte experimentelle Soundarbeiten von Szenegrößen und Newcomern. Jetzt hat das zu einer größeren Plattform für Design, Musik und Performance gehörende Label Kuboraum Editions zum zweiten Mal einen digitalen Veröffentlichungsraum für exklusive Arbeiten von Künstler:innen aufgemacht, die Sound im Einflussbereich von verschiedenen ästhetischen Parametern erkunden.

Diese Vinyl-Compilation nun steht am Ende des Outputs, an Bord sind unter anderem die Elektro-Latin-Produzentin Lucrecia Dalt (mit Alex Lázaro), Sänger Paul St. Hilaire und das Berliner Projekt Eros mit der Komponistin Annie Hogan. SOUND RESIDENCY VOL. 2 verweigert sich bewusst jedweder festen Zuschreibung, das Programm mäandert vielmehr von sphärischer Elektronik über dunkle Clubmusik und sakrale Klänge zu Cloud Rap und Dub – und das ist nur ein Teil der Strecke.

Die 19 Tracks, die im Rahmen eines Events am Eröffnungswochenende der 61. Biennale vorgestellt wurden, ziehen auf eindrucksvolle Weise ein Klangspektrum auf, in dem Körper, Materialien, Strukturen und Texturen frei aufeinander fallen dürfen.

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