Bryan Adams

Amerika hat seine Lektion schon gelernt: Denn, wie Christopher Connelly im „Rolling Stone“ ankündigte: 1983 ist das Jahr von Bryan Adams. Der smarte, hierzulande noch völlig unbekannte, 23jährige Kanadier scheint mit „Straight From The Heart“ und seinem dritten Album CUTS LIKE A KNIFE den 82er Erfolg von John Cougar wiederholen zu wollen. Kritiker attestierten Adams enormes Songwriter-Talent,das u.a. von Gruppen wie Kiss und Prism gerne in Anspruch genommen wurde.

Insider, die seine beiden ersten kommerziell nicht erfolgreichen -LPs BRYAN ADAMS und YOU WANT IT, YOU GOT IT kennen, verdächtigen den Blondschopf aus Vancouver allerdings, das neue Material ganz bewußt für’s Radio maßgeschneidert zu haben Amerikanischen Kids scheinen solche Bedenken fremd. Zu Tausenden strömen sie in die Stadien, wo Adams mit bübischem Charme und naivem Sex-Appeal seiner Rolle als sympathischer Rock-Beau gerecht wird. Amerika hat seine Lektion in Sachen Bryan Adams gelernt. Europa soll in Kürze Nachhilfe erhalten!

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.