Urwald Trend

Jungle nennt sich das neueste Eintopfgericht aus dem Dschungel der Londoner Tanzhallen. Die Zutaten: 40 Prozent minimalistische Drum-Machines mit möglichst kunterbunten Ragga-Rhythmen, 40 Prozent rotzige Ragga Texte und 20 Prozent schräge Samples. Der Trick beim dazughörigen Jungle-Tanz: den ganzen Körper so schütteln, als ob man einen Schwärm Hornissen abzuwehren hat. Die dergestalt bewegte Dance-Szene spielte sich im Sommer noch in den düsteren Kleinclubs der englischen Hauptstadt ab. Erst zum traditionellen Notting Hill Carnival schwappte die neue Dance-Welle endgültig an die Oberfläche. Taufpate des Jungle-Stils ist das Londoner Produktions- und Studio-Team Shut Up And Dance, das sich vom jamaikanischen Dancehall-Hit „Bogle“ inspirieren ließ.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.