The White Stripes – White Blood Cells

Album Nummer drei, wir schreiben Phase zwei. Die Uniform steht ihnen gut. Es hat sich rumgesprochen, dass Jack und Meg White ein klares Erscheinungsbild wünschen. Drei Farben: Rot, Weiß und manchmal Schwarz. Polterdrums, Gitarren aus der Prä-Beat-Ära, und bitte – keine Fisimatenten. Die 16 Songs erzähten die Geschichten des alten Amerika. Stories aus dem sagenhaften Land der gebrochenen Herzen und staubigen Straßen, auf zwei, drei Akkorde reduziert. Nur Noel Gallagher beklagt die Abwesenheit einer Bassgitarre. Here they are: Nouveau blokes, Herzensbrecher, Große-Augen-Macher mit einem nicht zu unterschätzenden Respekt vor den alten Blues-Onkels aus dem Mississippi-Delta. White Blood Cells ist härter und gerader als der Vorgänger. Hat Jack White mehr Led Zeppelin im Blut als die Polizei erlaubt?

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