Goldie Lookin‘ Chain

Hysterische HipHop-Clownereien aus Wales.

„Wir sind wie das A-Team. nur ein bisschen verschwitzter“, sagt Adam Hussain von Goldie Lookin‘ Chain aus dem Walisischen Newport. „Das ist so, als wenn man Mitglied einer geheimen Sex-Sekte wäre. Nur ohne den Sex“, erklärt Mystikal – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen amerikanischen Südstaaten-Rapper. Die alberne Hip-Hop-Gang, die in Interviews möglichst viel über Drogen und ihre sich angeblich an Arbeit befindliche Erfindung, einen „interaktiven Porn-Masturbator – eine Art DVD-Spieler mit eingebauten Vibratoren“, sprechen, haben England im Sturm erobert und treten derzeit in allen Fernsehsendungen auf, in denen man sie lässt. Musikalisch kreist ihr Debüt GREATEST HITS um Drum-Computer-lastigen 80er-Jahre-Hip-Hop, wie man ihn gelegentlich von den jungen Beastie Boys, viel öfter aber von LLCoolJ und Grandmaster Flash gehört hat. Ob sich der in englischen Slang verpackte, meist recht spezifische Humor auch in Deutschland durchsetzt, wird sich zeigen. Aber berühmt oder nicht berühmt – der Horde ist das sowieso egal: „Früher hatten wir viel Zeit und keine Frauen, heute haben wir viele Frauen aber nie Zeit. Wir können nicht gewinnen. „

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.