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„Your Name“-Kurzkritik: Der erfolgreichste Anime der Welt hat Witz und und Tiefgang

Teenage-Liebes-Mystery-Thriller: Der erfolgreichste Anime aller Zeiten begründet ein neues Genre. In Deutschland ist er am 11. und 14. Januar in den Kinos zu sehen.

Your Name“ beginnt als harmlose Teenager-Komödie: Ein Junge aus Tokio und ein Mädchen vom Land tauschen unerklärlicherweise mehrmals die Körper und nehmen Einfluss auf das Leben des jeweils anderen. Dann vollzieht der Film eine überraschende Wendung, es folgt eine tiefgründige und düstere Geschichte. Gleichzeitig entspinnt sich eine Romanze, die als Real-Film zweifellos kitschig wäre,als Anime aber gut funktioniert – und in die sich der Soundtrack, ein Mix aus Teen-Pop und Indie-Rock von der japanischen Band Radwimps, angenehm einfügt.

Alles verstanden?

Nachvollziehbar, dass „Your Name“ der erfolgreichste Anime aller Zeiten ist: Einerseits bietet er, ähnlich wie „Chihiros Reise ins Zauberland“ fantastische Bilder, ist sogar noch besser gezeichnet. Andererseits trägt ihn eine anspruchsvolle Geschichte, an deren Ende man wie bei „Inception“ und „Lost Highway“ nie ganz sicher ist, ob man wirklich alles verstanden hat.

(Jannick Myska)

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