Der Geschenkeguide für Musikliebhaber*innen

Musikexpress Empfiehlt


Kooperation – Noch kein Geschenk für Eure Liebsten? Kein Problem! Wir helfen Euch bei der Entscheidung, das perfekte Präsent für die Musiknerds in der Familie oder im Freundeskreis zu finden. Hier werdet Ihr im Vorlauf zu den Weihnachtstagen immer wieder neue Empfehlungen und Produkte zum Verschenken finden. Die könnt Ihr Euch natürlich auch selber wünschen oder schenken!

Der Geschenkeguide für Musikliebhaber*innen

  • Minor III


    Mit Marshalls Minor III noch länger Musik hören. Auch praktisch: Wird ein Ohrhörer vom Träger herausgenommen, pausiert die Musik automatisch – beim wieder Einstecken ins Ohr geht es nahtlos mit den Lieblingssongs weiter.

  • Motif A.N.C.


    Mit Marshalls Motif A.N.C. lassen sich Umgebungsgeräusche ausblenden, sodass man ganz ungestört in die eigenen Lieblings-Tracks eintauchen kann. Das Level an aktiver Geräuschunterdrückung und Transparenz kann ganz individuell bestimmt werden.


Curtis Mayfield

Bereits als kleines Kind ist der 1942 geborene Curtis Mayfield fasziniert vom Klavier im Landhaus seiner Großmutter. Niemand bringt ihm das Spielen bei, intuitiv erlernt er es selbst, verwendet jedoch nur die schwarzen Tasten und entdeckt damit völlig selbstständig die Pentatonik afroamerikanischer Musik für sich.

Mayfield wächst in Cabrini Green, dem Problemviertel Chicagos auf. Während den Besuchen bei seiner Großmutter entdeckt er schließlich die Gospelmusik für sich. 1957 wird er mit 15 Jahren Gitarrist der Roosters. Das Leben in den USA ist zu dieser Zeit geprägt von alltäglichem Rassismus und dem gleichzeitigen Aufstieg des R’n’B durch Künstler wie Chuck Berry und Little Richard.

Curtis Mayfield entscheidet sich, sozialkritische Musik zu machen. Er wandelt die Roosters in die Impressions um und wird deren Sänger. Inspiriert durch die „I have a dream“-Rede Martin Luther Kings schreibt er den Song „People Get Ready“, der schnell zum Marschgesang der schwarzen Demonstranten und ihrer Sympathisanten, darunter auch Bob Dylan, wird. Im Laufe der Sechziger Jahre veröffentlicht Mayfield weitere „Black Pride Anthems“ wie „We’re A Winner“ und „Choice Of Colors“, die nicht nur zu Hymnen der Black-Is-Beautiful-Bewegung, sondern auch der weißen rebellierenden Jugend werden.

Anfang der Siebziger Jahre beginnt das Scheitern der Bürgerbewegung durch Straßenkämpfe und Radikale wie die Nation Of Islam und die Black Panthers. Curtis Mayfield steigt bei den Impressions aus und veröffentlicht sein erstes Soloalbum „Curtis“ mit dem Song „(Don’t Worry) If There’s A Hell Below We’re All Going To Go“. Seine Musik soll, im Gegensatz zur „Fluchtmusik“ Disco, weiterhin die Probleme und Sorgen seiner Hörer behandeln. Dennoch gerät Mayfield in den Achtzigern immer mehr in Vergessenheit.

Bei einem Open-Air-Aufritt in Brooklyn 1990 stürzt ein Lichtgerüst auf ihn herab, von da an ist er vom Hals abwärts gelähmt. Kurze Zeit später brennt sein Haus ab. 1997 nimmt der Sänger sein letztes Album „New World Order“ mithilfe eines stimmgesteuerten Computers auf. 1999 stirbt Curtis Mayfield im Alter von 57 Jahren an einem Zuckerschock in Georgia. Bis heute werden seine Songs von Künstlern wie Kanye West oder Jay-Z versampelt. Zehn Jahre nach Mayfields Tod wird Barack Obama zum ersten schwarzen Präsidenten der USA. Als Soundtrack dazu wählt er „Choice Of Colors“ der Impressions.

Curtis Mayfield haben wir außerdem gefunden in:

27.04.2021:  23 Jahre jung und schon einen Academy Award: H.E.R. gewinnt mit ihrem Song zu „Judas and the Black Messiah“. in „Bester Filmsong“: H.E.R. räumt bei den Oscars 2021 ab

25.09.2020:  Die Kölner Pop-Band Golf meldet sich mit einer neuen EP zurück. Seht hier das Video zu ihrer zweiten neuen Single. in Golf veröffentlichen neue EP „Rave On“ und „Herz“-Video – hier im Stream hören und sehen

10.06.2020:  Der Film „All Night Long“ soll schon in Arbeit sein, der Sänger hat die Rechte dafür bereits Anfang des Jahres an Disney verkauft. in „All Night Long“: Lionel Richie bekommt Biopic



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