Highlight: 40 Alben, die Spotify nicht kennt

Banks, Temples, Chance The Rapper – die heißesten Newcomer 2014


Hotlist 2014: Banks, SOHN, Kelela, Sampha, FKA Twigs – Soul mit Bass und Seele

James Blake, Jamie Woon und Jessie Ware folgten in der ersten Generation von jungen Musikern, die den R’n’B postmodernistisch aufbereiteten, und zwar so, dass die Herkunft der Ausführenden aus der britischen Bassszene jedem Beat der Kickdrum anzuhören war. Jetzt klopft die zweite Generation von Soul-Erneuerern an die Tür….

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Temples

20 Jahre sind vergangen, seit im Vereinigten Königreich der Britpop abging. Auf den CDs pappten „Cool-Britannia“-Sticker, auf den Titelbildern von „NME“ & Co. umhüllten sich die Bands mit dem Union Jack. Lang ist’s her. Wie schwierig die Lage in der großen Popnation heute ist, zeigt, dass Noel Gallagher ungeniert den Heinz Rudolf Kunze gibt. Gallig beklagte er sich darüber, dass auf BBC Radio 1 kaum noch neue britische Musik zu hören sei. Nicht einmal die exzellenten Temples!…

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Telegram

Die erste Aufnahme: ein Proberaummitschnitt per iPhone. Die zweite Aufnahme: ein Radiokonzert bei der britischen Radiolegende Marc Riley, der von erwähntem Mitschnitt sehr angetan war. Nicht schlecht für eine Band, die sich erst ein dreiviertel Jahr zuvor gründet hatte und von der zwei Mitglieder vorher in einer Tribute-Band namens Proxy Music musizierten…

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Drowners

Wenn man ein bisschen sucht und stöbert zum Thema Drowners im Internet, dann ist man nach einer Weile – nun ja, schlauer. Nicht, was die Musik angeht, aber doch, wie weit Optik und Gossip allgemein akzeptierte Rezeptionsmodelle im kontemporären Popspiel sind. Der Sänger der New Yorker Gruppe Drowners (jepp, ohne „The“) heißt Matt Hitt…

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Dena

Den Leuten, die mit Begeisterung das Kleingedruckte in CD-Klapphüllen lesen, ist der Name Dena womöglich schon seit Sommer 2006 geläufig. Auf dem Album DREAMS von The Whitest Boy Alive findet sich nämlich ein Song namens „Don’t Give Up“, für den Dena damals Backing Vocals beisteuerte, wie die ganz Ausgeschlafenen im Innenteil der Platte nachlesen konnten…

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Circa Waves

Jeder gute Hype beginnt mit einer Behauptung. Der Hype der Circa Waves verdoppelt diese These gewissermaßen. Behauptung Nummer eins ist rasch nachprüfbar. Der Vierer hat eine ziemlich gute Hand für große Popsongs, erkennbar an der konzentriere sich seit sechs Monaten ausschließlich aufs Songschreiben. Klar ist: Bei solchen Sätzen muss man vorsichtig sein, gerade wenn sie aus Großbritannien kommen. Im Hause Gallagher etwa gehören sie seit jeher zur Selbstpromotionschoreografie, werden aber nur selten erfüllt. Circa Waves nimmt man derlei Großmäuligkeit aber ab. Vielleicht, weil Elton John erklärter Fan der Band ist und ein bisschen hilfreiche Netzwerkerei betrieb…

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Koreless

Koreless hat alles, was man für eine gründlich umraunte Karriere im globalen Clubbetrieb braucht. Der Bilderbuchschotte Lewis Roberts ist freundschaftlich verbunden mit den Glasgower Schaltzentralen des Cool, mit LuckyMe, Numbers, Sub Club und Rubadub. Er hat sein Handwerk bei der Red Bull Music Academy verfeinert. Und seit Kurzem ist er eng mit Young Turks verbandelt, dem besten Indie-Dance-Label der Welt. Vor allem aber ist er fast lachhaft talentiert…

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MT

Die Band MT hat sich in London um den recht haarigen Australier Michael Tomlinson gruppiert und besitzt sowohl eine Vorliebe für ausgiebige Partys als auch ein gutes Händchen für passgenaue, latent exzentrische Garderobe. Ansonsten ist nicht sonderlich viel über sie bekannt, aber: Sie hat mit ihrer Debütsingle „Alpha Romeo“ einen dieser Songs veröffentlicht, bei denen man sofort erkennt, dass sie länger bleiben könnten als die drei, vier Monate, die sie in den Blogs herumgereicht werden.

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Chance The Rapper

James Blake lud ihn auf sein Album, neben Ikonen wie RZA und Brian Eno. Die ewig hippe „Dazed & Confused“ nahm ihn aufs Cover, bevor auch nur eine Minute seiner Musik offiziell erhältlich war. Bun B, der gestrenge Grandseigneur des Südstaatenrap, hat nichts als Lob für ihn übrig. Und der große Q-Tip bezeichnete ihn sogar als seinen aktuellen Lieblingsrapper. Chance The Rapper aus Chicago, da scheinen sich eine ganze Menge Menschen einig zu sein, ist das nächste große Ding im HipHop (und weit darüber hinaus). Er vereint ein fast unverschämtes Gespür für eingängige Binnenmelodien mit dem Mut, mit klanglichen Konventionen zu brechen, sofern es der Song verlangt.

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