Bauhaus – Shadow Of Light

Die Band um Pete Murphy hat mittlerweile das Zeitliche gesegnet (Murphy machte unlängst mit seinem Dalis Car-Projekt in Zusammenarbeit mit Japan-Bassist Mick Kam von sich reden), doch liefert vorliegende Cassette immerhin eine gelungene Dokumentation dessen, was Bauhaus zu leisten imstande war. Murphy als cleverer Show-Exhibitionist steht ohne Frage im Mittelpunkt der großteils auf der Bühne fotografierten 40 Minuten, die – ob als künsterlerisches Ausdrucksmittel gewollt oder nichtsehr oft arg duster über den Schirm flimmern.

Geboten werden die John Cale-Nummer „Rosegarden Funeral Of Sores“, die fast mit Bowie identische „Ziggy Stardust“-Version, T. Rex‘ „Telegram Sam“ und sechs Bauhaus-Elaborate, angeführt vom makaber wabbernden „Bela Lugosi’s Dead“. (Bezogen über „Schauinsland“)

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.