Besame Mucho


„Besame Mucho“ ist ein Latin-Jazz-Evergreen der Sonderklasse – ‚Consuelo Velazquez‘ sentimentale Ballade hat last schon Volkslied-Status und gehört zum Standard-Repertoire jeder besseren Bar-Combo. „Besame Mucho“ isl auch die Licblingsnummer von Barney, dem tragischen Helden des gleichnamigen französischen Comic-Buchs (deutsch bei Schreiber & Leser, 86 S., DM 19.80). Barney isl Saxophonist und heroinsüchlig; in stimmungsvollen Bildern ohne Sprechblasen erzählt der kunsl-Slrip von Lieben und Leiden eines begnadeten Musikers, der an sich selbst zerbricht. Seine Erfinder, Louslal (Bilder) und Peringaux (Story), schaffen eine Atmosphäre wie Saxophonist Dexler (iordon im neuen kullfilm „Hound Midnighl“ – „Besame Mucho“ ist Kino zum Mil-nach-Hause-nehmen. Und zur perfekten Abrundung gibt’s sogar einen Soundtrack. Saxophonist Barney Wilen stand nicht nur (unfreiwillig) für „Besame Mucho“-Barncy Modell, er spielte mit seinem Quartett auch gleich noch ein Album dazu ein: „LA NOTE BLEUE“ (so heißt nämlich der Comic im Original) enthält 15 bekannte und unbekannte Jazz-Nummern, für jedes Kapitel eine.