Highlight: Die besten Musik-Dokus auf Netflix

„Better Call Saul“, „Bloodline“, „Blochin“ – die Berlinale 2015 im Serienfieber

Die Fans von „Breaking Bad“ können sich freuen: Der Anwalt Saul Goodman ist wieder da! Am Dienstag feierte das Prequel „Better Call Saul“ in Anwesenheit des Hauptdarstellers Bob Odenkirk auf der 65. Berlinale seine Deutschlandpremiere. Darin wird die Vorgeschichte des Anwalts erzählt, sechs Jahre bevor er Walter White kennenlernt. Der Serien-Ableger lief in den USA mit sehr hohen Einschaltquoten an und ist seit Mittwoch, dem 11. Februar, auch in Deutschland auf dem Online-Streaming-Dienst Netflix verfügbar.

Aber das sehnsüchtig erwartete „Breaking Bad“-Spin-off „Better Call Saul“ ist nicht das einzige Highlight für Serienfans auf der Berlinale 2015. In der Sektion „Berlinale Special Series“, die in diesem Jahr neu eingeführt wurde, werden weitere, hochkarätige Serien präsentiert. Neben der anderen Netflix-Produktion „Bloodline“ mit Sissy Spacek und Kyle Chandler gibt es auch einige europäische Produktionen: „False Flag“ aus Israel, die dänische Serie „Follow the Money“, der schwedische Beitrag „Blue Eyes“ und „1992“ aus Italien.

Besonders erfreulich sind die deutschen Serien im Festival: Die Serie „Blochin“ mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle ist eine ZDF-Produktion mit fünf Folgen. Der Thriller behandelt die Geschichte eines Berliner Polizisten, der von seiner kriminellen Vergangenheit eingeholt wird. Die zweite deutsche Serie in der Kategorie „Berlinale Special Series“ ist das Kalte-Krieg-Drama „Deutschland 83“ von RTL über einen jungen DDR-Spion, der in den frühen 80er Jahren in die Bundeswehr eingeschleust wird. Die Serie mit Ulrich Noethen, Jonas Nay und Maria Schrade wurde bereits in die USA verkauft und wird dort auf Deutsch (mit englischen Untertiteln) auf dem Sender Sundance TV zu sehen sein.

Die 65. Berlinale findet vom 5. – 15. Februar in Berlin statt.


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