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„Black gum“: Wird DAS dein neues Tattoo?

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Ob spitze Elfenohren oder implantierte Handgranaten: Jon „Luna Cobra“ Smith kennt sich mit Body-Modifications aus. Dass sich ein Mann aus San Francisco vor Kurzem ein Zahnfleischtattoo wünschte, dürfte ihn deshalb nicht wirklich aus der Ruhe gebracht haben. Für alle anderen wirkt dieses Foto, das der Künstler auf seinem Instagram-Account gepostet hat, allerdings ziemlich befremdlich:

Ist dieser stolze Tattooträger vielleicht einem neuen Trend auf der Spur? Sogar Augapfel-Tattoos sind ja – runtergebrochen auf die Szene – schon fast nichts Besonderes mehr. Tatsächlich finden sich bisher aber nur wenige Nachahmer.


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Vielleicht auch gut so – bedenkt man, dass es sich dabei um kulturelle Aneignung handelt. Zum Vergleich: Sich das Zahnfleisch zu tätowieren, ist in etwa so unangemessen, wie bei Rock am Ring mit Indianerkopfschmuck herumzulaufen oder sich an Halloween einen Candy Skull ins Gesicht zu malen.

Kultureller Hintergrund des Zahnfleisch-Tattoos

Im Senegal gilt das Tätowieren des Zahnfleischs bis heute als weibliches Schönheitsritual, auch wenn sich inzwischen immer weniger Frauen der Prozedur unterziehen. Angeblich helfe das Tattoo dabei, schlechten Atem zu vertreiben und für gesundes Zahnfleisch zu sorgen. Darüber hinaus wirken die Zähne durch die dunkle Farbe heller – ein strahlenderes Lächeln ist die Folge. Vor allem Frauen auf Männersuche greifen bis heute auf die Prozedur zurück. Traditionell wird das Tattoo per Hand mit einer Nadel gestochen. Als Farbe dient eine Mischung aus verbranntem Öl und Sheabutter.

Und so wird’s gemacht:


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„Es tut weh, ich würde das niemandem empfehlen“, so die frisch Tätowierte. Auf diesen Trend verzichten wir liebend gern.



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