Brady Ebert: Ex-Turnstile-Gitarrist vor Gericht im Oktober

Dem ehemaligen Turnstile-Gitarristen droht wegen versuchten Mordes ersten Grades lebenslange Haft.

Gitarrist Brady Ebert ist bereits seit 2022 kein Mitglied bei Turnstile mehr. Eine Kommunikation mit ihm sei laut Band nicht mehr möglich gewesen; stattdessen drohte er mit Gewalt. In den Jahren nach dem Rauswurf hielten die öffentlichen Negativ-Tiraden an, während die Gruppe selbst nicht darauf reagierte, um seine Privatsphäre zu schützen.

Was dann passierte

2025 eskalierte die Situation: Seine Wut entlud sich beim Vater von Turnstile-Leadsänger Brendan Yates, William Yates. Der Vater wurde schließlich von einem Auto angefahren, das Brady angeblich fuhr, und zog sich dabei schwere Verletzungen an beiden Beinen zu. Infolgedessen musste der 79-Jährige operiert werden.

Was Brady Ebert dazu bewogen hat, ihn zunächst zu beleidigen und anschließend mit einem Auto in den fast 80-jährigen Mann zu fahren, wird nun in einem Gerichtsverfahren geklärt. Und ein Urteil steht nun wohl kurz bevor.

Der Prozesstermin

Brady Ebert hat einen Prozesstermin erhalten: Am 5. Oktober 2026 wird darüber entschieden, wie lange er mutmaßlich hinter Gitter muss.

Die Anklage

Die Anklage lautete zunächst auf versuchten Mord zweiten Grades, was bis zu 30 Jahren Haft bedeutet hätte. Anfang April wurde sie auf versuchten Mord ersten Grades hochgestuft, was lebenslänglich zur Folge haben könnte.

Der Unterschied zwischen den Graden bezeichnet dabei nicht die Qualität der Ausführung, sondern eine Unterscheidung hinsichtlich Vorsatz und Planung.

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