BTS wechseln von Columbia Records zur Universal Music Group

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Die berühmte K-Pop-Gruppe BTS wechselt ihr Plattenlabel. Dies berichteten sowohl Billboard als auch Variety. Demnach werde die dreijährige Partnerschaft wirksam ab dem 01. Dezember beendet – die Boyband hatte 2018 bei Columbia Records (Sony Music) unterzeichnet. Zukünftig werden BTS dann von der Universal Music Group vertreten.

Der Wechsel war wohl recht einfach: Das Abkommen mit Columbia Records sei nur ein Monatsvertrag gewesen. Nach einer kurzen Absprache mit Sony Music über ihre Absicht, die Partnerschaft zu beenden, sei der Wechsel dann unkompliziert vonstatten gegangen. Billboard zufolge hatten die Band und ihr Management bereits über die vergangenen Jahre eine enge Beziehung zum Universal-Music-Chef Lucian Grainge aufgebaut.

Anfang des Jahres hatten HYBE – die Agentur, die auch BTS vertritt – und die Universal Music Group ihre neue Partnerschaft bekannt gegeben. Diese soll auch ein Joint-Venture-Label umfassen, das sich auf das K-Pop-Genre spezialisiert. Bang Si-hyuk, Gründer und Vorsitzender von HYBE, sagte im Februar dazu: „Ich glaube fest daran, dass UMG und Big Hit [heute HYBE, Anm. der Redaktion] zwei Unternehmen sind, die unermüdlich nach Innovation streben und eine Synergie schaffen werden, die die globale Musikgeschichte neu schreiben wird.“

BTS ist eine der bekanntesten K-Pop-Gruppen. Zuletzt haben sie mit Coldplay zusammengearbeitet und den Song „My Universe“ veröffentlicht. Das südkoreanische Pop-Genre findet im europäischen Raum immer mehr Anklang. Wie sich der Labelwechsel auf die Musik der Boyband auswirkt, geschweige denn, ob sie sich überhaupt darauf auswirken wird, ist derzeit unklar.


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