Dago & Felix in Kino &TV

Was ist Entenhausen ohne Donald? Nach Meinung der ARD immer noch gut genug für 65 Folgen „Ducktales – Neues aus Entenhausen“. In Folge 1 (Anfang April im Vorabendprogramm) wurde der junge Enterich mit dem Matrosenkostüm zur Marine verbannt. In den kommenden 65 Episoden kehrt Donald höchstens mal zum Hallo-Sagen zurück. Für die erste Zeichentickserie, die Walt Disney direkt für die Fernsehauswertung produzierte, war Kino-Star Donald wohl doch zu schade.

Ansonsten sparte Disney nicht. Die „Ducktales“ mit Onkel Dagobert und Tick, Trick und Track als Haupt-Akteuren sind besser (sowieso) und aufwendiger (mehr Bild-Ebenen und -Folgen) gezeichnet, als übliche Trick-Massenware.

Genau dies kann man von „Felix, der Kater“ nicht behaupten. Die bewegten Abenteuer des Comicstrip-Helden übertreffen den ohnehin nicht gerade ausgesprochen hochwertigen TV-Standard nur in punkto Laufzeit: Die deutsch-amerikanische Coproduktion (die übrigens im Ostblock gezeichnet wurde) kommt im Mai in unsere Kinos, wäre aber in der Glotze-Kinderstube weit besser aufgehoben gewesen.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.