Dank Forever Sweet geht Elektronik neue Wege

Ihr Name legt eine falsche Fährte: Reine Sinnlichkeit haben Forever Sweet gerade nicht im Angebot. Das „Bin doch abstrakt“ der L’Age D’Or-Labelkollegen „Die Sterne“ spricht hier aus jedem Bit Beat. Das extrem reduzierte Pulsen und Prickeln hat drei Väter, von denen einer einen nicht unbekannten Bruder aufzuweisen hat: Reinhard Voigt, der mit Tobias Thomas und Michael Mayer die Tracks nach dem elektronischen Strich bürstet, ist der Bruder des Kölner Elektronik-Pioniers Mike Ink. Die Edelsteine in dieser „Musik, wie eine von zarten Männerhänden aufgefädelte Perlenkette“, (Presse-Info) sind bei „Forever Sweet“ Vocoder-sound-alikes und feine Background-Orgeln. Auf der CD vom ME vertreten: „Don’t Speak“.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.