Der ermordete Rapper XXXTentacion wäre bald Vater geworden

Mit XXXTentacion, der mit bürgerlichem Namen Jahseh Dwayne Onfroy hieß, starb am Montag ein Rapper, der so erfolgreich und einflussreich wie kontrovers war: Seine kriminelle Karriere dürfte in keinen Nachruf der Welt passen, schrieb etwa ME-Autor Ivo Ligeti in unserem, genau, Nachruf. Fans verteidigen ihren Helden seitdem vehement, er sei längst ein besserer Mensch geworden.

XXXTentacion war am Montag laut einer offiziellen Bestätigung gerade in seinen Wagen vor einem Geschäft gestiegen, als sich zwei oder drei Männer mit Hoodies näherten. Es folgten Augenzeugenberichten zufolge drei Schüsse, die Täter flüchteten mit der wertvollen Tasche des Rappers: XXXTentacion wollte wohl ein Motorrad kaufen und bar bezahlen.

Mutmaßlicher Mörder von XXXTentacion wurde festgenommen

Der Raubmord ereignete sich in Orlando, die zuständigen Behörden suchten nach den Mördern des umstrittenen Rappers, dessen aktuelles Album „?“ sogar den Spitzenplatz der US-Charts erklimmen konnte. Ein Verdächtiger wurde am Mittwoch festgenommen: Ein 22-jähriger Mann aus Pompano Beach, Florida, dessen Identität der „Associated Press“ bekannt ist, wird des vorsätzlichen Mordes beschuldigt. Zwei weitere Haftbefehle stünden noch aus.

In der Zwischenzeit meldete sich auch Onfroys Ex-Freundin öffentlich zu Wort. In einem Instagram-Post, dessen Text wieder gelöscht wurde, erklärte Geneva Ayala, dass sie von einer Gedenkfeier für den verstorbenen Rapper vertrieben worden wäre und dass der Globus und die Blumen, die sie vor Ort ließ, verbrannt worden seien.

https://www.instagram.com/p/BkOrVohFWi9/?utm_source=ig_embed

Laut NME schrieb Ayala:

„They kicked me out of the vigil. So damn disrespectful. I can’t believe people are that selfish. I wasn’t even there 25 minutes and I literally got pulled away from the memorial. I just wanted to stay. I wasn’t bothering anyone. This is unfair. I’m absolutely devastated. I left those things for him. I didn’t bother anyone. I said nothing to no one. I can’t believe they’d do that. I can’t believe they’d do that. How did they let that happen. Why would anyone let that happen, where is the respect?”

Ayala beschuldigte Onfroy zuvor der häuslichen Gewalt.

XXXTentacion erwartete ein Kind

Auch die Mutter von Onfroy hat sich via Instagram zu Wort (und Bild) gemeldet – mit einer sehr persönlichen Neuigkeit: Ihr Sohn habe ein Baby erwartet.

Sie postete ein Ultraschallfoto und schrieb dazu: „He left us a final gift.“ Wer die Mutter des noch ungeborenen Kindes ist, ist nicht bekannt.

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He left us a final gift.

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„BAD VIBES FOREVER“: XXXTentacions zweites Posthum-Album wurde veröffentlicht
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