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ME 03/18

Der neue Musikexpress mit Roxy Music, Grace Jones und Franz Ferdinand – jetzt am Kiosk!

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Es folgt eine Nachricht der Printredaktion:

Uns ist schon klar, dass bei der Qualitätsprüfung von Nervenkostümen keine Evaluation der aktuellen Witterungslage mit einfließen muss, trotzdem kann man einfach mal feststellen: Unseres ist in diesem Winter gerade ein bisschen arg dünn. Meister Overbeck kriegt zum Beispiel schon deutliches flattern, nur weil er nach seiner Vorrecherche zum komplexen Themenkomplex Franz Ferdinand / Das Lunsentrio nicht mehr aufhören kann, ein bestimmtes Stück BRD-Holzreggae von 1982 (die Gruppe Tandem mit dem Titel „Ein Typ wie du“) zu hören – wo er doch noch nie zu einem Betonungsschwerpunkt auf der Zählzeit 3 neigte! Sein treuer Kantinen-Amigo Götz droht derweil als Blatt in Gänze vom Baum des Glaubens abzufallen, weil er sich aus heiterem Himmel genötigt sah, in Schallplattenkritiken in gleich zwei Ausgaben in Folge (Tocotronic und Neuschnee) auf das Wirken des ewig rolligen Reviermarkierers Westernhagen querzuverweisen. Droht jetzt ein „ME Helden“ zu diesem Marius? Muss die Deutschrock-Doomsday-Clock auf eins vor zwölf vorgestellt werden?

Slowfoodie Scheffel ertappt sich unterdessen dabei, wie sie an einem außen wie innen grauen Januarmorgen, mit bedenklichem Unterkaffee, in Isolation-Berlin-Songzeilen zu denken beginnt. Und eben ausgerechnet mit so einer: „Wenn ich eines hasse, dann ist das mein Zustand“. Sie will das nicht. Aber, eben: die Nerven. Da kommt „Roxy“ Rehm Rozanes mit der flauschigen Fashion-Entdeckung ums Eck, dass Alex Kapranos jetzt in Leopardenfell-Jacketts vor die Tür geht (siehe Story), so wie es der große Bryan Ferry dereinst tat, und dass dies nur ein Beweis mehr dafür sei, dass Sound und Vision von Roxy Music gerade ein ziemliches Revival erleben (zum Beispiel auch bei Rhye, Destroyer und bald auch ein bisschen ausgerechnet bei den Decemberists). Doch das Nervenkostüm der Restbelegschaft mag das nicht so richtig füttern … außerdem versteht sie immer nur Niedecken.

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Roxy Music – Glamarama: Wie die Band aus Stil und Trash die Zukunft des Pop schuf

„There’s a new sensation, a fabulous creation“: Vor 45 Jahren erschien mit dem Debüt von Roxy Music ein Album, das aus einer anderen Welt, bestimmt aber aus einer anderen Zeit, letztlich aus allen Zeiten zu kommen schien. Es verband das bisher Dagewesene zu etwas radikal Neuem und schenkte damit dem Pop seine Überlebensstrategie: Anything goes. Mit diesem Schneid, mit ihrem Look und ihrer Wandlungsfähigkeit prägten sie nicht nur die 70er, sondern erfanden auch die 80er und sind bis heute mitverantwortlich für jegliche Musik, die zwar kein Label braucht, aber deren Schöpfer die richtigen Labels tragen.

Grace Jones – Ein Film versucht ihr Geheimnis zu lüften. Aber ist das überhaupt möglich?

 

Sängerin, Diva, Körperkünstlerin – Grace Jones ist bis heute die große unbekannte Performerin unter den Popstars. Sie Filmemacherin Sophie Fiennes hat sie mehr als zehn Jahre begleitet und einen Film über sie gedreht: „Bloodlight and Bami“ versucht sich dem Phänomen in einem meditativen Bilderfluss zu nähern.

Franz Ferdinand – Tanz den Neuanfang!

 

Was macht man als Band, wenn eines der Gründungsmitglieder aussteigt? Die Strategie von Franz Ferdinand: ein Neuanfang, der aber nur in Teilbereichen kommuniziert werden darf. Ein Treffen, das dann doch noch ganz schön wurde.

Richard Russell – Der Mann hinter Adele, The xx und Jack White spricht

 

Labelinhaber und Produzent Richard Russell gibt selten Interviews. Ausnahmen: sein Label XL Recordings feiert ein Jubiläum oder er bringt ein neues künstlerisches Projekt an den Start, wie jetzt Everything Is Recorded, bei dem Leute wie Sampha, Kamasi Washington und Ibeyi mitgearbeitet haben. Wenn er endlich mal spricht, dann erzählt er so ausführlich wie erhellend – vom System XL, der Zusammenarbeit mit Adele und der künstlerischen Freiheit als Strategie.

Pop Poll 2017 – Ergebnisse der Leserwahl

The National stehen hoch im Kurs. Gleich in zwei Kategorien konnten sich Matt Berninger und Co. die Spitzenposition beim Leservoting sichern. Bei „Musikalische Hoffnung für 2018“ wird hingegen deutlich: Früher war alles besser. Zumindest bauen viele auf Bands, die schon mehrere Jahrzehnte auf der Uhr haben – etwa Tool, Tocotronic oder eine Oasis-Reunion.

Außerdem im Heft:

  • Selbstauslöser: Sam Vance-Law
  • Themeninterview: Young Fathers über Boykotte
  • Schnipo Schranke-Kolumne
  • Dita Von Teese: Warum die bekannteste Burlesque-Tänzerin der Welt jetzt auch noch singt
  • Blind Date: John Maus

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Dazu gibt’s wahlweise:

  • Tocotronic: DIE UNENDLICHKEIT (2 Vinyl-LPs)
  • Nils Frahm: ALL MELODY (2 Vinyl-LPs)
  • Calexico: THE THREAD THAT KEEPS US, Limited Edition (2 Vinyl-LPs)
  • The xx: I SEE YOU (Vinyl-LP)
  • Kendrick Lamar: DAMN (2 Vinyl-LPs)
  • WANDA: NIENTE (Vinyl-LP)
  • Amazon, iTunes oder JPC Gutschein, jeweils im Wert von 20 Euro

Der neue Musikexpress – ab dem 15. Februar 2018 überall erhältlich!

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