Die Ärzte – Debil

46.

Das erste richtige Ärzte-Album. 1982 waren ein paar Songs auf dem Sampler „20 schäumende Stimmungshits“ erschienen, 1983 folgte die EP „Uns geht’s prima“. 1984 war es soweit, Jan Vetter-Marciniak alias Farin Urlaub, Dirk Felsenheimer alias Bela B und Hans Runge alias Sahnie unterschreiben einen Vertrag bei CBS und klopfen in nicht mal zehn Tagen „Debil“ zusammen. Farin erinnert sich: „Wir haben gesagt: ‚Lass uns irgendwas richtig Absurdes machen, alberne deutsche Texte mit Popmusik‘ – was wir damals für Popmusik gehalten haben.“ Und genau das kam dabei heraus: Alberne deutsche Texte mit Popmusik. Und Nummern, die bis heute zu den Standards jedes Ärzte-Konzerts zählen: das unerreichte „Zu spät“, Klassiker wie „El Cattivo“ und „Paul“. Und natürlich „Claudia hat ’nen Schäferhund“ und „Schlaflied“.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.