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Die Anzeichen für eine Reunion von Rage Against The Machine verdichten sich

Rage Against The Machine könnten noch in diesem Jahr zurückkehren. Dieses Gerücht verhärtet sich gerade im Internet. Wie die Netzgemeinde darauf kommt? Die Website prophetsofrage.com hat einen Countdown gestartet, der exakt am Ende des Monats Mai endet. Begleitet wird die digitale Sanduhr vom Hashtag #takethepowerback – wir erinnern uns, so hieß einer der Songs des 1991er-Debütalbums der kalifornischen Crossover-Heroen.

Wer sich auf der Website registriert, erhält binnen einer Minute eine Mail, in der folgender kryptischer Text steht: „Clear the way for the Prophets of Rage. The party’s over summer 2016.“ Es hat wahrlich schon weniger gebraucht, um das Internet hyperventilieren zu lassen.

Es gibt jedoch auch einige Anzeichen, die gegen einen von Rage Against The Machine initiierten Comeback-Countdown sprechen. Zum Beispiel die Tatsache, dass es eine RATM-Coverband gleichen Namens gibt. Stellt Euch einmal vor, wir gehen genau in diesem Moment einer lokalen Coverband aus Los Angeles auf dem Leim, nur weil sie ihren nächsten Stadtfest-Auftritt pompös auf ihrer neu gestalteten Website ankündigen möchte?

Dann doch lieber das zweite Argument, das gegen einen Bezug zu Rage Against The Machine spricht: „Prophets of Rage“ ist ein Songtitel von Public Enemy. Vielleicht versteifen sich gerade alle auf den Gedanken, dass Zacl de la Rocha und Tom Morello wieder gemeinsam auf eine Bühne steigen werden, während im Hintergrund Flavor Flav und Chuck D an einem epochalen Comeback-Album arbeiten. Wäre doch auch ganz schön.

Tom Morello meldet sich zu Wort

Doch die Anzeichen, dass der Hokuspokus tatsächlich mit Rage Against The Machine zu tun hat, verdichten sich. Plakate mit der Aufschrift „Prophets of Rage“ wurden in Gegenden von L.A. gesichtet, die der Bandgeschichte nahe stehen, die inoffizielle Fanseite @ratm hat eben jenes Plakat bei Twitter gepostet und selbst Tom Morello meldet sich bei Twitter zu Wort und erinnert daran, dass Rage Against The Machine bereits vor 16 Jahren im Video zu „Sleep Now In The Fire“ die Präsidentschaftskandidatur Donald Trumps vorhergesagt haben.

Deutet Morello damit eine Protesttour von Rage Against The Machine gegen Donald Trump an? Es wäre nicht der erste Move dieser Art, schließlich spielte die Band 2008 ein Konzert direkt neben dem Parteitag der Republikaner, um ihrer Abneigung gegenüber deren Politik auszudrücken.

Nachfolgend seht Ihr Morellos Tweet sowie die mysteriösen Plakate in Los Angeles:

Die Zeit bis zur Beantwortung aller Fragen rund um den Sinn des Countdowns, sollten wir nutzen, um uns an die Zeit zu erinnern, als Rage Against The Machine mit Chuck D auf der Bühne standen. Wer weiß? Vielleicht gehen sie ja gemeinsam mit Public Enemy auf große Tour.

 


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